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Dancefloor mit Rudimental

Soundcheck-Festival Dancefloor mit Rudimental

Fühlt sich seltsam an: Draußen auf dem Albaniplatz scheint die Sonne am Spätnachmittag. Drinnen in der Stadthalle gehen um 17.30 Uhr die Lichter aus und Rudimental stürmt auf die Bühne. Wer genau das ist, ist schwer zu fassen.

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Quelle: Niklas Richter

Göttingen. Vier Musiker, heißt es, von denen drei Sandkastenfreunde aus ihre Londoner Kindheit und Jugend sein sollen. Davon in Göttingen auf der Bühne: Wahrscheinlich einer, nämlich DJ Locksmith. Der ist auch mit seinen diversen elektronischen Geräten im Zentrum der Stadthallenbühne die einzige Konstante. Er dreht an Knöpfen, und schon wummern die Bässe aus den Lautsprechern in den gut gefüllten großen Saal, auch auf der Galerie sitzen noch Konzertbesucher.

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Rudimental beim NDR 2 Soundcheck in Göttingen

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Der DJ hat Musiker und Sänger mitgebracht: einen Trompeter, einen Saxophonisten, einen Sänger, eine Sängerin und am Anfang noch mindestens eine Sängerin, die nur beim ersten Lied auftaucht. Das alles sorgt ein wenig für Verwirrung, aber auch für Abwechslung oder eben Vielfalt.

Elektronische Musik mit viel Drum’n’Bass und noch mehr Energie dominiert den punktgenau einstündigen Auftritt. Manchmal frickelt der DJ alleine an den Knöpfen vor ihm, meistens kommt jemand dazu und bringt Soul mit. Oder beinahe jazzige Trompeten- und Saxophonläufe.

An diesem Tag in der Stadthalle klingt alles sehr schwarz, so wie sich die Beteiligten auf der Bühne auch bewegen. Ein bisschen wie in dem Film „Fame - Der Weg zum Ruhm“ wirkt der Auftritt, wie das Leben in einer Akademie, in der die Studenten diverser musikalischer und darstellerischer Sparten ausgebildet werden und selbstverständlich miteinander arbeiten - Tänzer, Sänger, Musiker, Elektroniker, DJs, Arrangeure. Und über allem wacht der DJ, der die Fäden in der Hand hält. Mehr noch: der auch das Publikum im Saal dirigiert. Das macht er so gut, dass die Menge am Ende tatsächlich nahezu komplett die Beats mitgeht und am Ende ganz viel Beifall und Jubel spendet.

Von Peter Krüger-Lenz

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