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Sachbuch-Preis für Forster-Studie

Jürgen Goldstein in Leipzig ausgezeichnet Sachbuch-Preis für Forster-Studie

Der Preis der Leipziger Buchmesse in der Sparte Sachbuch/Essayistik geht an Jürgen Goldstein für sein Buch „Georg Forster. Zwischen Freiheit und Naturgewalt“.

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J. Goldstein.

Quelle: Hendrik Schmidt

Leipzig. Goldsteins Studie über den Entdeckungsreisenden, Intellektuellen und Revolutionär Forster (1754-1794) gehe über die Gattung der Biografie hinaus, „indem sie sachkundig und thesenstark das anthropologische Lebenswerk eines Mannes deutet, dessen politisches Denken durch seine bahnbrechenden Reisen unmittelbar geprägt wurde“, teilte die Jury mit. Goldstein, Jahrgang 1962, ist Professor für Philosophie an der Universität Koblenz-Landau. Der Preis ist mit 15 000 Euro dotiert.

Forster ging mit dem britschen Seefahrer James Cook (1728-1779) auf Weltreise. Von diesen Reisen brachten sie eine umfassende Sammlung von Kultur- und Kunstdokumenten aus der Südsee mit, 500 Exponate gehören zur Cook/Forster-Sammlung in den Beständen der Ethnologischen Sammlung der Göttinger Universität. In Göttingen war Forster auch zu Gast. Hier lernte er Therese Heyne, die Tochter des Direktors der Universitätsbibliothek, kennen. Sie heirateten 1785. Beide waren journalistisch tätig. Forster, der mit seinem Vater Johann Forster bereits als Zehnjähriger die erste Expedition unternahm, gilt als Begründer der modernen, deutschen Reiseliteratur. dpa/pek

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