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Oberbürgermeister: Intendant Sidler soll bleiben

Deutsches Theater Oberbürgermeister: Intendant Sidler soll bleiben

Göttingens Oberbürgermeister, Rolf-Georg Köhler (SPD), schlägt die Verlängerung der Amtszeit von Erich Sidler vor. Der Schweizer ist seit der Spielzeit 2014/15 Intendant des Deutschen Theaters.

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Erich Sidler

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. Oberbürgermeister Köhler wird dem Aufsichtsrat des Deutschen Theaters in Göttingen vorschlagen, den Vertrag mit DT-Intendant Erich Sidler um weitere fünf Jahre zu verlängern. Köhler, der Vorsitzender des Aufsichtsrates ist, hatte – wie vereinbart – nach Ablauf von zweieinhalb Jahren Gespräche mit Sidler geführt. Dessen Arbeit überzeuge ihn voll und Sidler genieße sein Vertrauen, erklärte der Oberbürgermeister am Dienstag.

Sidler hatte seine Arbeit mit einem Fünf-Jahres-Vertrag zum Beginn der Spielzeit 2014/15 beim Deutschen Theater aufgenommen. Eine zweite Amtszeit des gebürtigen Schweizers ist durch den Vorschlag Köhlers nun Thema im Aufsichtsrat, teilte die Stadt Göttingen mit.

„Ich freue mich sehr über die Anfrage“, erklärte Sidler gegenüber dem Tageblatt, „das bestätigt mein Gefühl, dass wir gut unterwegs sind“. Weitere fünf Jahre als Intendant verspreche Kontinuität. Sidler: „Ich bin daran interessiert, weiterzuverfolgen, was wir aufs Gleis gesetzt haben.“ Dabei sei das Kinder- und Jugendtheater“ ein Punkt, der sehr wichtig ist“. Zudem verfüge Göttingen über „viel Bildung“. Die will er mit dem Theater als Denkraum verknüpfen. Das sei aus seiner Sicht „sehr zukunftsträchtig“.

Darüber hinaus will Sidler Theaterformen ausprobieren, die über das übliche Aboprogramm hinausgehen. Als Beispiel führt er die Produktion „1984“ nach dem Roman von George Orwell an, die am Sonnabend, 19. August, um 19.45 Uhr Premiere hat. Gespielt wird in der DT-Tiefgarage. Sidler: „Das Publikum reagiert gut auf politische Themen. Dort wollen wir weitermachen.“

Schließlich will der Intendant das Ensemble weiterentwickeln, das auch weiterhin im Zentrum stehen soll. Sechs neue Schauspieler kommen zur Spielzeit 2017/2018. Abnutzungserscheinungen könne er nicht entdecken, sagt Sidler.

Von Angela Brünjes und Peter Krüger-Lenz

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