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Singender Captain gesucht

„The Sound of Music“ im Theater im OP Singender Captain gesucht

Es soll ein großes Ding werden, das Karin Reilly plant. Das Musical „The Sound of Music“ will die Regisseurin auf die Bühne des  Theaters im OP (ThOP) bringen. Durch Bauarbeiten am Theatergebäude musste die Produktion verschoben werden. Jetzt ist ihr ein männlicher Hauptdarsteller abhanden gekommen.

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Vor dem Start ihres Großprojektes: Karin Reilly.

Quelle: Heller

Göttingen. Bereits im Herbst 2014 war ein erstes Casting angesetzt, erzählt Reilly. Die wichtigsten Rollen hätten dabei besetzt werden können. Die Premiere war für Juni 2015 angesetzt. Doch dann wurde das undichte Dach das Theatergebäudes zum Problem. Die Bauarbeiten dauern an, und die Verzögerung um zwei Jahre bereitet neue Schwierigkeiten. Denn einige der Akteure haben Göttingen bereits verlassen oder werden das demnächst tun. „Einer hat einen Vollzeit-Job angetreten und dazu ein Online-Studium begonnen, ein anderer hat sein Studium beendet“, erklärt Reilly. Ein neues Casting brachte auch neue Schauspieler und Sänger, allerdings nicht genug. „Wir haben niemanden für die Rolle des Captain Georg von Trapp gefunden“, sagt Reilly, eine Hauptrolle. Auch Recherchen im Umfeld des ThOP brachten keine Treffer. Bislang fand sich niemand, der die Rolle übernehmen könnte.

Ein Kandidat für diesen Einsatz muss einige Anforderungen erfüllen. „Er muss singen können“, sagt die gebürtige Amerikanerin, die selbst viel in Popbands gesungen hat und mit dem Musikduo L᾽Uke ein aktuelles Projekt betreibt. Sie könne den Captain nicht mit einem 19-jährigen Studenten besetzen. Das wichtige Lied, das der Captain vorträgt, werde meistens von einem Tenor gesungen, eine Bariton gehe auch. Reilly: „Wir können an allem arbeiten – aber er muss sich wohl dabei fühlen, vor 110 Leuten alleine auf der Bühne zu singen.“ Ein wenig Erfahrung wäre auch gut, meint Reilly. Bei elf Vorstellungen im Juni dürfe der Sänger seine Stimme nicht überanstrengen. Neben der Captain-Besetzung sucht Reilly auch noch nach einer Sopranistin, die eine Äbtissin spielen kann, eine tragende Rolle.

Die Proben beginnen im Januar, allerdings erst langsam, sagt Reilly. Die Probenzeit steigere sich bis zum Mai stetig, dann wird die Belastung mit vielen Proben an den Wochenenden deutlich größer sein. Unter der Woche werde geprobt, „wie jeder es einrichten kann“.

Sieben Kinder und Jugendliche gehören zum Ensemble, darunter auch Reillys Tochter Shannagh Hartz. Mit ihr hatte sie eine Verfilmung „des erfolgreichsten Musicals aller Zeiten“ , so Reilly gesehen, „danach ein Jahr lang an jedem Wochenende“. Dann entschied Shannagh: „Du musst das im ThOP auf die Bühne bringen. Und ich will die Brigitte spielen.“

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