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12-Minuten-Gespräche über Kultur

Diskussion mit Politikern 12-Minuten-Gespräche über Kultur

Zur Kulturpolitik in Göttingen haben Künstler und Bürger Politiker aus Rat und Kreistag Göttingen befragt. Der Verein „Kultur unterstützt Stadt“ („Kunst“) organisierte die Veranstaltung, bei der Vertreter von SPD, CDU, den Grünen, den Piraten und der Linken/Antifa Rede und Antwort standen.

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Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. Unter dem Motto: „Speed-Dating und Public Grilling mit Kulturpolitikern“ wurden sowohl regionale Themen wie das neu entstehende Kunstquartier im Nikolaiviertel, die geplante Sanierung der Stadthalle oder der Standort des Städtischen Museums, als auch überregionale Kulturpolitik diskutiert. Die anwesenden Parteimitglieder wurden, aufgeteilt auf verschiedene Räume des Goethe-Institutes, mit den Fragen der knapp 60 Teilnehmer konfrontiert. Pro Raum bot sich dafür, für die auf fünf Gruppen aufgeteilten Teilnehmer, jeweils zwölf Minuten lang Gelegenheit. Anschließend ging es für die Gruppen weiter in den nächsten Raum. 

Zu der von Tageblatt-Redakteurin Angela Brünjes moderierten Veranstaltung waren überwiegend jene gekommen, die unmittelbar von der regionalen Kulturpolitik betroffen sind. So kam beispielsweise Florian Eppinger vom Deutschen Theater mit dem Wunsch, den Verteilungskampf um die Gelder der Stadt Göttingen zu verhindern. „Die Stadt lebt von der Kultur“, sagt der Schauspieler. Durch das „Speed-Dating“ in einen direkten Austausch treten zu können, sei „auf jeden Fall hilfreich - jedes Gespräch hat die Chance, uns voran zu bringen“. 

Nach den Gesprächsrunden wurden im Garten des Goethe-Institutes die Themen vertieft, aber sehr entspannt bei Umtrunk und Würstchen vom Grill. "Ich habe den Eindruck gewonnen, dass wir dringend Gespräche zwischen Politik und Kultur brauchen", sagte Nils König, Vorsitzender des „Kunst“-Vereins. Aber: „Ein guter Anfang ist gemacht“. yah

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