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Viel Programm im Staatstheater Kassel

Spielzeit 2016/17 Viel Programm im Staatstheater Kassel

Thomas Bockelmann, Intendant des Staatstheaters, hat den Spielplan 2016/17 und personelle Veränderungen vorgestellt.  Hausregisseur und Leitender Regisseur des Kinder- und Jugendtheaters wird Philipp Rosendahl („Tschick“, „Die Schutzbefohlenen“). Das Kinder- und Jugendtheaters leitet Thomas Hof.

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Viel Programm im Staatstheater Kassel in der kommenden Spielzeit.

Quelle: Klinger

Kassel. Bockelmann eröffnet die Saison im Schauspiel selbst. Am 23. September hat „Götterspeise“ von Noah Haidle in der Inszenierung des Intendanten Premiere. Das Programm im Theater im Fridericianum (tif) startet am 30. September mit einer Uraufführung:  „Maji Maji Flava“ . Die künstlerische Leitung wird ein Trio übernehmen: Konradin Kunze, Lisa Stepf und Sophia Stepf. Die Produktion wird in Kooperation mit dem Flinn-Theater umgesetzt. Das deutsch-tansanische Projekt handelt vom Maji Maji Krieg, in dem zwischen 1905 und 1907 verschiedene Bevölkerungsgruppen gegen die deutsche Gewaltherrschaft im damaligen Deutsch-Ostafrika kämpften. Der Uraufführung in Kassel soll im Januar eine Tansania-Premiere folgen.

Wohl erstmalig in der Aufführungsgeschichte von „Die Räuber“ von Friedrich Schiller inszenieren zwei Regisseure gemeinsam: Philipp Rosendahl die Geschichte einer bewaffneten Rebellion in den Wäldern und Markus Dietz die Intrige im väterlichen Schloss (1. Oktober). Es folgt im tif „Die Unverheiratete“ von Ewald Palmetshofer, inszeniert von Laura Linnebaum (26. November). Palmetshofer gewann mit seinem Werk im vergangenen Jahr den Mülheimer Dramatikerpreis.

Schon für die Spielzeit 15/16 war die Produktion „Frühstück bei Tiffany“ geplant. Regisseurin Anna Bergmann bringt sie nun am 16. Dezember zur Premiere. Am 10. Februar 2017 folgt im tif „Das blaue Licht“ , eine Uraufführung von Rebekka Kricheldorf. die schon mehrfach für das Staatstheater, aber auch für das Deutsche Theater (DT) Göttingen geschrieben hat.

Die junge Regisseurin Johanna Wehner inszeniert „Die Orestie von Aischylos“ (17. Februar). Das viel diskutierte Stück „Die Netzwelt“ von Jennifer Haley kommt am 31. März in der Inszenierung von Markus Dietz zur Premiere. „Lost and Found“ , das neue Stück der hochgelobten Regisseurin Yael Ronen, inszeniert Martin Schulze (1. April). Sebastian Schug inszeniert im tif voraussichtlich „The Flick“ der Pulitzer-Preisträgerin 2014, Annie Baker (19. Mai). „Die Ratten“ von Gerhart Hauptmann in der Inszenierung von Maik Priebe ist die letzte Premiere der Saison (20. Mai). Im DT brachte Priebe „Gas – Die Koralle – Gas I – Gas II“ auf die Bühne.

Das Musiktheater eröffnet die Saison am 24. September mit Mozarts Oper „Le Nozze di Figaro“ unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Patrik Ringborg. Am 28. Oktober folgt dann in der Alten Brüderkirche als Kooperation mit den Kasseler Musiktagen die Oper „Los Elementos“ von Antonio Literes unter der musikalischen Leitung des Barockspezialisten Jörg Halubek. Weiterhin auf dem Programm: Die Opéra bouffe von Jacques Offenbach „Die Großherzogin von Gerolstein“ (29. Oktober), Verdis Melodramma tragico  „Luisa Miller“ (17. Dezember), das Musical „Ragtime“ von Stephen Flaherty und Terrence McNally (28. Januar 2017), „Elektra“ von Richard Strauss (18. Februar), folgt unter der musikalischen Leitung von Patrik Ringborg. Charles Gounods Oper „Roméo et Juliette“ (8. April) und „Antigona, Tragedia per musica“ (3. Juni).

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