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Starts in Göttingen am Donnerstag, 5. März

Kino Starts in Göttingen am Donnerstag, 5. März

Am Donnerstag starten wieder neue Filme in den Göttinger Kinos Lumière und Cinemaxx - hier gib es eine kurze Übersicht über die anstehenden Filme.

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Wotan Wilke Möhring

Quelle: r

Göttingen. A Bigger Splash : Romantischer Erholgunsurlaub entwickelt sich anders als gedacht (Cinemaxx)

Filmemacher Paul (Matthias Schoenaerts) möchte mit seiner Freundin, dem Rockstar Marianne (Tilda Swinton), einen romantischen Erholungsurlaub auf der paradiesischen italienischen Insel Pantelleria verbringen. Doch schon wenige Tage nach ihrer Ankunft wird die friedliche Zweisamkeit durch den unerwarteten Besuch ihres alten Freundes Harry (Ralph Fiennes) und seiner erwachsenen Tochter Penelope (Dakota Johnson) gestört.

Schnell fühlt sich Paul zur attraktiven Penelope hingezogen, gleichzeitig flammt aber auch zwischen Harry und Marianne die Anziehung aus der Vergangenheit wieder auf. Nach und nach geraten alle vier in einen verhängnisvollen Strudel aus Eifersucht, Leidenschaft und sexueller Besessenheit.

Bad Neighbors 2 : Nachbarschaftskrieg die Zweite mit unerwarteter Hilfe (Cinemaxx)

Nachdem sich Mac (Seth Rogen) und Kelly Radner (Rose Byrne) einen erbitterten Kleinkrieg mit den Jungs aus dem nachbarlichen Studentenverbindungshaus geliefert hatten, ist nun endlich Ruhe eingekehrt und das gutbürgerliche Leben der Radners nimmt seinen Lauf: Töchterchen Stella schläft endlich durch, Kelly ist wieder schwanger und der Umzug in die Vorstadt steht bevor.

Doch gerade, als das Ehepaar sein Häuschen zum Verkauf anbieten will, zieht wieder eine Studentenverbindung ins Nachbarhaus ein – und die Mädels von Kappa Nu, angeführt von der durchtriebenen Shelby (Chloë Grace Moretz), sind noch feierwütiger als die Jungs davor und verwandeln die beschauliche Straße in eine vermüllte Party-Zone.

In dieser Lage will keiner ein Haus kaufen und so holen sich die Radners Rat bei ihrem Ex-Erzfeind, dem ehemaligen Verbindungs-Rüpel Teddy (Zac Efron).

Triple 9 : Korrupte Polizei macht in Atlanta gemeinsame Sache mit der Russenmafia (Cinemaxx)

Atlanta ist schwer vom Verbrechen gebeutelt, die örtliche Polizei sieht sich mit Straßenschlachten, öffentlichen Hinrichtung und brutaler Folter konfrontiert, mit denen die übermächtige Russenmafia ihre Vorherrschaft deutlich macht. Für viele Cops bietet sich die verführerische Möglichkeit, den ein oder anderen Dollar dazuzuverdienen, wenn sie gelegentlich wegsehen oder auch mal eine Bank für die Mafia ausrauben.

Zu den korrupten Polizisten gehört auch Marcus Atwood (Anthony Mackie), der gar nicht begeistert ist, als man ihm als Partner den idealistischen Frischling Chris (Casey Affleck) zur Seite stellt, der ausgerechnet auch noch der Neffe des Sergeant (Woody Harrelson) ist.

Doch der blauäugige Chris kommt Atwood und seiner korrupten Truppe ganz gelegen, als sie für einen wahnwitzigen Plan ein leicht reinzulegendes Opfer benötigen: Russenmafia-Chefin Irina Vlaslov (Kate Winslet) verlangt von den Bullen einen wahnwitzigen Raubzug, und Atwood will Chris im Dienst um die Ecke bringen, um den Polizei-Notrufcode „999“ auszulösen und im entstehenden Chaos ruhig das Ding drehen zu können.

Sex and Crime : Schwarzer Humor mit vielen überraschenden Wendungen (Lumière)

Paul Florian Müllers Kinodebüt „Sex & Crime“ wirkt wie der Versuch, mit wenig Budget einen deutschen Genrefilm zu drehen, der sich an US-Vorbildern wie „Pulp Fiction“ orientiert. Doch sind allein schon die Figuren nicht cool genug. Und der Geschichte fehlt trotz guter Ansätze der Witz.

Im Mittelpunkt stehen zwei Freunde: Bestsellerautor Theo (Fabian Busch) und Versicherungsagent Valentin (Wotan Wilke Möhring). In einer Kneipe lernt Theo die Bedienung Mörli (Claudia Essinger) kennen. Die Nacht mit ihr möchte er lieber in dem Haus von Valentin verbringen.

Der willigt ein und erhält bald einen Anruf seines Freundes: Die Kellnerin liege tot im Wohnzimmer und müsse entsorgt werden.

So beginnt diese schwarzhumorige Krimikomödie, die viele überraschende Wendungen nimmt. Das hochkomplexe Geflecht an Verwicklungen ist amüsant, trägt aber nicht über einen Kinoabend. So gelingen Müller zwar unterhaltsame Momente, aber ein echter Genrefilm wird nicht daraus. eco

Ixcanul - Träume am Fuß des Vulkans:  Poträt stigmatisierter Bauern in Guatemala

Leben im Schatten eines Vulkans: „Ixcanul“ von Jayro Bustamante erzählt von Kaffeebauern in Guatemala, die den Berg mit regelmäßigen Opfergaben milde zu stimmen versuchen. Was hinter dem Vulkan liegt – Mexiko, Amerika – ahnen die Menschen in dem Maya-Dorf nur vage.

Hier gelten archaische Gesetze: Die 17-jährige Maria (María Mercedes Croy) soll den viel älteren Plantagenaufseher heiraten. Aber das Mädchen hat eigene Vorstellungen von ihrem Leben, verführt einen jungen Burschen und wird schwanger. Mit dem Eklat steht die materielle Existenz der Familie auf dem Spiel.

Als der vermeintlich totgeborene Säugling auch noch im Krankenhaus verschwindet und in die Hände eines Adoptionshändlerrings gerät, beginnt Marias Familie, für ihre Rechte zu kämpfen. Aber in Guatemala werden die ungebildeten Maya-Bauern wie Bürger zweiter Klasse behandelt.

Mit kraftvollen Bildern erzählt „Ixcanul“ von den existenziellen Härten, denen die Maya-Bauern ausgesetzt sind, aber auch von der spirituellen Wärme in zugigen Bretterhütten. Einfühlsam beschäftigt sich der Regisseur mit den marginalisierten Existenzen der globalisierten Gesellschaft – und wurde zu Recht im Vorjahr mit dem Silbernen Berlinale-Bären ausgezeichnet. Schwickert

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