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Steidls Arbeit in Film und Ausstellung dokumentiert

Göttinger Verleger Steidls Arbeit in Film und Ausstellung dokumentiert

Der Göttinger Gerhard Steidl zählt zu den weltweit renommiertesten Verlegern. Die Dokumentarfilmer Gereon Wetzel und Jörg Adolph haben ihn ein Jahr lang begleitet, immer wieder in Göttingen, aber auch auf Reisen zu Künstlern und Galerien nach New York, Mabou, Doha und Vancouver.

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Gerhard Steidl

Quelle: CR

In Göttingen dokumentierten sie „das organisierte Chaos, das sich Arbeitsalltag nennt“, teilt der Verlag mit. Der Film „How to Make a Book with Steidl“ wird am heutigen Mittwoch im Rahmen des Dokfestes Leipzig uraufgeführt. Weitere Vorführungen folgen am Wochenende 23./24. Oktober ebenfalls in Leipzig. Am Montag, 1. November, eröffnet er die Duisburger Filmwoche im dortigen Filmforum und wird beim Kasseler Dokumentar- und Videofest am Sonnabend, 13. November, um 14.30 Uhr im Gloria Kino gezeigt. Im Fernsehen läuft er am Donnerstag, 4. November, auf 3sat.

Die TV-Ausstrahlung sei auch der Grund, warum er (noch) nicht in Steidls Heimatstadt Göttingen gezeigt werde, erläutert Claudia Glenewinkel, Sprecherin des Steidl-Verlags. Eine schlichte Kinovorstellung sei vertraglich vor dem TV-Termin untersagt, lediglich Festivals seien als Spielorte zugelassen. Dennoch hofft Glenewinkel darauf, dass die Dokumentation später auch hier gezeigt werde. Ein Verleih habe sich bereits gefunden, der ihn künftig weltweit vermarkten soll.
Seine Arbeitsstätte öffnet Steidl noch ein weiteres Mal. Für eine Ausstellung im Musée de la Monnaie de Paris gewährt er Einblick in die Arbeitsprozesse bereits veröffentlichter, aber auch noch in Produktion befindlicher Projekte. Die Schau wird am Dienstag, 9. November, eröffnet.

pek

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