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Steppenwolf auf der Pfarrwiese

Kultur im Kreis / Beatniks und Seven Up Steppenwolf auf der Pfarrwiese

Mit aktuellen Hits können sie wenig anfangen. Für ihre Oldie-Interpretationen sind sie am Sonntag gefeiert worden. Die Göttinger Bands The Original Beatniks und Seven Up traten vor 275 Zuhörern auf der Pfarrwiese auf. Das Konzert in der Reihe „Kultur im Kreis“  war eines der Glanzlichter des Dorfjubiläums.

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Mit viel Elan auf der Bühne

Quelle: Niklas Richter

Das 875. Jahr seiner urkundlichen Ersterwähnung feiert der 900-Einwohner-Ort 2016. Ein überwiegend älteres Publikum, einzelne waren mit dem Rollator gekommen, saß am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein an Biertischen und verfolgten sie das Konzert der Beatniks. 1964 ist die Band vom damals 15-jährigen Klaus Faber und dessen Freunden gegründet worden. „Ein Radio diente uns als Verstärker“, erinnert sich Faber an jene wilden Jahre. Und: „Wir coverten die härteren Bands, Stücke von Chuck Berry, den Stones und den Kinks.“ 1969 löste sich die Combo auf.

Vor acht Jahren hat Keyboarder Faber die Band mit anderen Musikern wieder aufleben lassen. Den Frontgesang hat Thomas Dyba übernommen. Er spielt auch das Schlagzeug – um besser gesehen zu werden, im Stehen. Als Gitarrist gewann Faber den Eichsfelder Martin Jakobi, der früher unter anderem in der Duderstädter Band Explosion gespielt hat. Am Bass ist Willi Bode zu hören, der einst mit den Göttinger Panzerknackern auftrat.

Auf Oldies aus den 50er- bis 70er-Jahren haben sich die vier Musiker spezialisiert, die zum zweiten Mal in Tiftlingerode Station machten. Dreistimmig sangen die Beatniks den Eagles-Hit „New Kid in Town“. Beim Beatles-Stück „Lady Madonna“ brillierte Faber am Klavier. Jakobi überzeugte mit seinen Gitarrensoli in „Born to be wild“ von Steppenwolf. Souverän meisterten sie das akkordreiche Stück „Sunny Afternoon“ von den Kinks.

Entspannte Stimmung in der Abendsonne

Entspannte Stimmung in der Abendsonne

Quelle:

Während sich die Beatniks im Backstagebereich, dem Gemeindesaal der Kirche, für ihren zweiten Auftritt des Abends ausruhten, trat Seven Up auf. Die sechs Sänger, bei der Gründung vor 27 Jahren waren es sieben, verließen die Bühne. „A cappella funktioniert nicht auf 30 Meter Entfernung“, erklärte Sängerin Heike Neumeyer, streifte ihre Schuhe ab und kam barfuß mit den anderen den Hang herunter. Leidenschaftlich schmetterte die Band ihre mehrstimmigen Interpretationen von Songs wie Herbert Grönemeyers „Mensch“ oder Queens „Bohemian Rhapsodie“. Einen Jungen namens Philipp überraschte die Gruppe mit einem „Happy Birthday“-Ständchen. Immer noch grandios ist ihr Abba-Medley, mit dem sie vor 27 Jahren starteten. Das Publikum applaudierte begeistert.

Das kommende Programm

Sonntag, 14. August, 14 Uhr:

Das kommende Programm

Jazzfest „Jazz ohne Gleichen“

Masaa & Yael Deckelbaum, Mucio Sa, Gunter Hampel, Bigband XYJazz und andere im Schloss Rittmarshausen.

Sonntag, 28. August, 19 Uhr:

Philipp Mathmann (Sopran) mit dem „Barock:Duo:Köln“ im Rittersaal des Schlosses Adelebsen.

 

Sonntag, 4.September, 19 Uhr:

Felix Klieser (Horn) und  Michael Schäfer (Klavier) auf dem Rittergut Besenhausen.

 

Sonntag, 11. September, 20 Uhr:

Musik-Comedy mit Bidla Buh im Rittersaal des Welfenschlosses in Hann. Münden.

 

Freitag, 16. September, 19.30 Uhr:

Karneval der Tiere mit

Julia Bartha/Stephan Kiefer (Klavier) und Florian Eppinger (Rezitation) im Kursaal in Bad Lauterberg.     pek

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