Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 9 ° Regen

Navigation:
Tanzende Geister und der Admeto-Rap

Händel-Festspiele Tanzende Geister und der Admeto-Rap

Mit dem Projekt „Händel 4 kids“ wollen die Göttinger Händel-Festspiele Kinder und Jugendliche an Händels Werk heranführen. Geplant sind während der Festspiele vom 22. Mai bis 3. Juni Workshops, eine Konzertbetreuung für Kinder, Kinderkonzerte, eine Kinder-Malaktion sowie ein Theaterprojekt mit Schülern einer zehnten Klasse. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur angesiedelten Initiative „Musikland Niedersachsen“ entwickelt.

Voriger Artikel
Petra Freys „Feuer und Eis“
Nächster Artikel
Vom Bandscout zum Vorstandsvorsitzenden

Neue Zugänge zur Musik: Michael Krause, Sabine Gottschalk, Festspiel-Intendant Benedikt Poensgen sowie Maike Berndt-Zürner und Klaus Georg Koch (Musikland Niedersachsen) (v.l.).

Quelle: JV

Pädagogisches Ziel dabei ist, so Maike Berndt-Zürner, Projektleiterin für Musikvermittlung und Konzertpädagogik beim „Musikland Niedersachsen“, dass Kinder und Jugendliche Musik nicht nur hören, sondern machen und lernen. Sie sollen mithilfe der speziell auf sie zugeschnittenen Angebote eigene Zugänge zur Musik finden und entwickeln.

Singen, spielen, tanzen

Für die Jüngsten im Alter zwischen sechs und neun Jahren gibt es an drei Nachmittagen vom 29. bis 31. Mai eine zweieinhalbstündige Konzertbetreuung in der Taberna am Wilhelmsplatz. Während die Eltern Konzerte in der Universitätsaula besuchen, können die Kleinen unter Anleitung von Musikpädagogen der Musikschule des Landkreises Göttingen selber Musik machen, Instrumente bauen oder tanzen. Dafür sollten Gymnastikschuhe mitgebracht werden. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Für ältere Kinder ab acht Jahren werden drei Workshops in Zusammenhang mit der Händel-Oper „Admeto“ angeboten, am 30. und 31. Mai sowie am 1. Juni jeweils von 11 bis 14 Uhr im Kinosaal am Wilhelmsplatz. Am ersten Tag wird mit Rapper BigLeBasti und DJ Phax Mulder ein „Admeto-Rap“ entwickelt, am zweiten Tag gibt es unter dem Motto „Geister aus der Unterwelt“ einen Butoh-Tanzworkshop mit Tadashi Endo. Barocker Tanz zum Thema „Happy End“ steht im dritten Workshop auf dem Programm.

In dem Projekt „Händel für Teens“ arbeitet eine zehnte Klasse des Otto-Hahn-Gymnasiums mit dem Göttinger Knabenchor, Musikern des Göttinger Symphonie Orchesters und den Schauspielern Christoph Huber und Stefan Dehler („Stille Hunde“) zusammen. Sie erarbeiten eine musikalisch-szenische Biographie, die am Dienstag, 26. Mai, um 15 Uhr unter der Leitung von Michael Krause in der Universitäts-Aula gezeigt wird.

Michael Schäfer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regional
NDR2-Soundcheck: Statements von der Open City Stage am Sonntag