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„The Very Best of Black Gospel“

Gospel in der Jakobikirche „The Very Best of Black Gospel“

Der Auftritt von „The Very Best of Black Gospel“ geriet zur Zitterpartie. In Göttingen herrschte am Dienstagabend meteorologischer Ausnahmezustand. Die rund 300 Besucher des Konzertes in der Jakobikirche froren um die Wette.

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Renommiert in der US-amerikanischen Szene: Dorrey Lin Lyles.

Quelle: CR

Dabei gaben sich die zwölf Sänger der Formation „The Very Best of Black Gospel“ sichtlich Mühe, ihrem Göttinger Publikum einzuheizen. Sie übertrugen ihre positive Ausstrahlung blitzartig auf die Zuhörer, das Eis war bei Songs wie „Oh Happy Day“, „Whole World in his Hands“ oder „Down by the Riverside“ binnen weniger Minuten geschmolzen.

Die zwölf Ausnahme-Künstler boten ein zweistündiges Aufwärmprogramm par excellence: Jeder von ihnen performte nicht nur, er sang sich regelrecht die Seele aus dem Hals. Das Resultat erwärmte die Göttinger – trotz der frostigen Grade in der kalten Kirche. Es war ein sehr emotionaler Auftritt, bei dem die Gäste kontinuierlich mit einbezogen wurden. Mal sollten sie aufstehen, dann mitklatschen und das eine oder andere Mal auch mitsingen.

„The Very Best of Black Gospel“ ist eine Zusammenführung renommierter Künstler der US-Gospelszene. Kenner können die Namen von Reverend Charles Lyles, Dorrey Lyles, Natalie Wilson oder Gregory M. Kelly sofort mit beachtlicher Bühnenerfahrung in Verbindung bringen. Diese zeigten sie zuletzt vor rund zehn Tagen bei einer von Thomas Gottschalk moderierten Benefizgala für die Erdbebenopfer von Haiti.

Auch an diesem Winterabend in Göttingen konnte das beliebte Ensemble „The Very Best of Black Gospel“ ihr viel beschriebenes, hohes Niveau unter Beweis stellen. Die Instrumentalbegleitung verlieh ihren außergewöhnlichen Stimmen den passenden Klangrahmen. Beides kam in den Räumlichkeiten der Jakobikirche besonders gut zur Geltung. Die Kälte biss umso stärker, als die Massen nach zweistündigem Mitsingen und -wippen in die Kälte entlassen wurden.

Von Katharina Bednarz

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