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Theaterarbeit als Waffe

Kluck bei der Premiere Theaterarbeit als Waffe

Der Text funktioniert einfach. Ich habe überhaupt keine Angst, da reinzugehen“, sagt Oliver Kluck. Der Autor war zur Premiere seines Stückes „Warteraum Zukunft“ ins Junge Theater gekommen. An Selbstbewusstsein mangelt es ihm nicht.

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Lieblingsbild des Autors: Oliver Kluck.

Quelle: EF

Mit dem Kleist-Förderpreis für junge Dramatik ist er für das Werk ausgezeichnet worden, er wäre auch ohne äußere Bestätigung von seiner Arbeit überzeugt.
Nach der Vorstellung ist der 30-Jährige vergnügt und aufgedreht. „Das haben sie gut gemacht“, lobt er Regisseur Alexander Krebs und Schauspieler. In Göttingen hat er die zweite Inszenierung des Stoffes gesehen. Für die Uraufführung in Recklinghausen zeichnet Alice Buddeberg verantwortlich, eine Studienfreundin von Krebs, die auch schon am Deutschen Theater Göttingen inszeniert hat. Auf Unterschiede geht Kluck nicht ein. Nur so viel: „Heute waren die Kollegen sehr verzweifelt, bei der nächsten Inszenierung sind sie vielleicht sarkastischer.“

Lieber redet er über sein Thema, die Arbeitswelt. Und Kluck redet sich regelrecht heiß. „Der Feind ist nicht der Kapitalismus, sondern die Demokratie“, postuliert er mit Blick auf die Wenigen, die aus seiner Sicht derzeit bestimmen. Und: „Teil meiner Theaterarbeit ist es, den Menschen die Waffe in die Hand zu geben, sich zu wehren.“

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Daniel Puttkamer ist um die 30 Jahre alt und Ingenieur. Er könnte auch einen anderen Beruf ausüben, für das Stück „Warteraum Zukunft“ von Oliver Kluck würde das keine große Rolle spielen, denn es geht schlicht um die aktuelle Arbeitswelt.

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