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Thomas Bischoff inszeniert Kleist-Stück

Premiere am Deutschen Theater Thomas Bischoff inszeniert Kleist-Stück

In der vergangenen Spielzeit hat Thomas Bischoff seinen „Faust“ inszeniert, ein Projekt nach Goethes „Faust, der Tragödie erster Teil“. In der laufenden Saison führt er Regie bei Heinrich von Kleists „Die Familie Schroffenstein“. „Ich bin auf Klassiker abonniert“, sagt Bischoff. „Leider“, schränkt er ein. Doch die Zuweisung von Kritik und Theaterleitern trifft ihn offenbar nicht sonderlich hart: „Klassiker bedeuten ja auch etwas für mich.“ Bischoff führt „Stofffülle“ der Klassiker an und die „Tiefe, die ich woanders nicht so schnell finde.“ Jetzt also „Die Familie Schroffenstein“.

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Lust auf Klassiker: Bühnenbildnerin Isabelle Krötsch und Regisseur Thomas Bischoff.

Quelle: Hinzmann

Die Grafenhäuser Rossitz und Warwand liegen im Streit. Ein alter Erbvertrag soll die Familienzweige des Geschlechts Schroffenstein versöhnen. Die Vereinbarung sieht vor, dass nach dem Aussterben eines der Zweige dem anderen der Besitz zugesprochen wird. Doch vertieft der Vertrag die Kluft. Hass und Misstrauen keimen auf. Die Tragödie nimmt ihren Lauf.

In der „Faust“-Produktion hatte Bischoff eine reduzierte Textfassung erarbeitet, auch in seiner aktuellen Inszenierung will er einen Fokus setzen. Sein Augenmerk gilt dem Hass, der vorgefertigten Meinung und den Auswirkungen daraus. Bischoff verspricht einen „sehr skurrilen Abend“. Dazu beitragen soll das monumentale barocke Bühnenbild, das Isabelle Krötsch entworfen hat.

Premiere ist am Sonnabend, 18. April, um 19.45 Uhr im Deutschen Theater Göttingen, Theaterplatz 11. Kartentelefon: 0551/496911.   

                                                                                                                          pek

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