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Traditionelles Weihnachtskonzert in der Stadthalle Göttingen

Oh happy Kling Traditionelles Weihnachtskonzert in der Stadthalle Göttingen

Wo der erste Auftritt des Göttinger A-cappella-Chores  Seven Up mit einem Weihnachtsprogramm stattfand? Keine Ahnung. Auch die Besucher des diesjährigen Weihnachtskonzertes am Sonnabend in der ausverkauften Stadthalle konnten die Frage von Sänger Benjamin Stürzenhofecker nicht beantworten.

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Voller Inbrunst, aber auch mit Hang zur Selbstironie: Seven Up.

Quelle: Heller

Göttingen. Auch nicht die nach dem zweiten Weihnachtsauftrittsort. Die Antwort: Das erste Konzert gab es im Blue Note am Wilhelmsplatz, das zweite im Nörgelbuff. Das wussten nicht mal seine Sangeskollegen. Kein Wunder. Das diesjährige Weihnachtsprogramm war das 17., für viele Besucher gehört der vorweihnachtliche Konzertbesuch zur Einstimmung aufs Fest.

Auch auf der Bühne gibt es einige Konstanten. Seven Up mixt Weihnachtslieder mit Popsongs. Die zwei Sängerinnen und vier Sänger intonieren voller Inbrunst, aber auch mit viel Hang zu Humor und Selbstironie. Sie  scheuen sich nicht vor Kalauern und Schlagern. Heraus kommt ein eigenwilliger Mix aus Weihnachtsstimmung, Radiopop und Comedy.

Schon gewohnt kommt schnell die Frage von Heike Neumeyer („Ich bin die Neugierigste aus der Kapelle“) nach der weitesten Anreise der Konzertgäste. Uneingeschränkte Siegerin in diesem Jahr: eine Konzertbesucherin aus Neuseeland. Sie schlug eine Olympiasiegerin aus Diepholz.

Glanzlichter des Abends

Immer beziehen „Seven Up“ ihr Publikum mit ein. Zusammen singen Bühnenstars und Auditorium Klassiker wie „Es ist ein Ros’ entsprungen“ oder „Stille Nacht, heilige Nacht“, das allerdings auf Japanisch.

Immer sind auch musikalische Gäste dabei, in diesem Jahr der 19-köpfige Chor The Living Gosple Choir. Die Sängerinnen und Sänger bringen noch eine gute Portion beseelte Innigkeit in den Abend und natürlich eine Menge Stimmgewalt. Ein wenig müssen sich die Gäste den Gastgebern anpassen, wenn sie komödiantisch werden und, als Glocken kostümiert, einen Gosple-Klassiker umdichten: „Oh happy Kling“.

Einige Glanzlichter des Abends: Neumeyer als Hummel mit Hang zum Paarungsflug und ­– schon länger im Repertoire – einige Queen-Cover, arrangiert in sehr anspruchsvollem sechsstimmigen Satzgesang. Eine große Herausforderung, die das Sextett brillant meisterte. Das Publikum bedachte den Chor mit sehr viel Beifall. Alle Jahre wieder.

Im kommenden Jahr gibt Seven Up seine Weihnachtskonzerte am Sonnabend, 19. und Sonntag, 20. Dezember. Tickets unter anderem in den Tageblatt-Geschäftsstellen, Jüdenstraße 13 c in Göttingen und Auf der Spiegelbrücke 11 in Duderstadt.     

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