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Ulrike Schneidererster Gast der Kunst-Gala Göttingen

„Händels Musik rockt“ Ulrike Schneidererster Gast der Kunst-Gala Göttingen

Wenn die große Gala des Vereins „Kultur unterstützt Stadt Göttingen“ (Kunst) am Sonntag, 25. Januar, über diverse Bühnen in der Stadthalle am Albaniplatz geht, wird zum ersten Mal ein spezieller Gast dabei sein. Nach einem dramaturgischen Relaunch soll künftig ein Auftritt im Programm auftauchen, der mehr Bühnenzeit bekommt.

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Beliebteste Sängerin der Staatsoper Kassel: Ulrike Schneider.

Quelle: EF

Göttingen. In diesem Jahr wird das Ulrike Schneider sein. Die Mezzosopranistin gehört zum Ensemble der Staatsoper in Kassel. Und sie singt die Titelrolle der Oper „Agrippina“ bei den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen.

Bei der Gala wird Schneider auf jeden Fall eine Arie aus „Agrippina“ singen, erklärt sie im Telefongespräch. Es wird ihr erster Auftritt bei der Kunst-Gala. Bei den Göttinger Händel-Festspielen sei sie bereits einmal aufgetreten, allerdings nur als Gast mit dem Festspielorchester der Händel-Festspiele Halle.

Ihr Auftritt bei „Agrippina“ wird das erste Engagement in Göttingen – und die erste Zusammenarbeit mit dem künstlerischen Leiter der Händel-Festspiele, Laurence Cummings, wie auch mit dem Regisseur Laurence Dale.

In Kassel ist Schneider derzeit in „Iphigénie en Tauride“ und der Mozart-Oper „La clemenza di Tito“ zu erleben, für die Manfred Trojahn neue Rezitativtexte komponierte. Ab Juni steht Schneider dann in Tschaikowskys „Eugen Onegin“ auf der Bühne. Derzeit erlebt die Sängerin ihre vierte Saison in Kassel. Von den Opernbesuchern wurde sie schon einmal zur beliebtesten Sängerin der Spielzeit gewählt.

Dass sie bei den Händel-Festspielen dabei sein kann, ist dem Entgegenkommen der Kasseler Intendanz zu verdanken. „Sie haben mich freundlicherweise aus einer Produktion herausgenommen“, erklärt Schneider. Das habe sie allerdings durch das Mitwirken bei einer anderen Produktion kompensiert.

Auf der Homepage der Göttinger Händel-Festspiele wird Schneider mit dem Satz zitiert: „Händels Musik rockt“. Immer, wenn sie die Musik höre oder singe, könne sie sich ein Schlagzeug dazu vorstellen oder das Zupfen eines Basses. Auch habe Händels Musik damals bestimmt funktioniert wie Pop-Musik heute, erklärt die Sängerin.

Dass Donna Leon als Freundin von Händels Musik oft die Festspiele in Göttingen besucht, wusste sie bislang nicht. Sollte die Schriftstellerin in einer ihrer Vorstellungen im Publikum sitzen, würde sie das freuen. Und ein Treffen mit ihr nach der Vorstellung? „Eigentlich bin ich ein scheuer Mensch“, sagt Schneider.

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