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Unheilig mit „Gipfelstürmer“ in der Göttinger Lokhalle

Unheilig mit „Gipfelstürmer“ in der Göttinger Lokhalle

Die Aachener Band Unheilig stellen in der Göttinger Lokhalle ihre neue Platte „Gipfelstürmer“ vor. Seit Wochen ist das Konzert ausverkauft. Doch als Konzertbesucher bekommt man nicht immer genau das, was man erwartet.

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Unheilig in der Göttinger Lokhalle

Quelle: Heller

Göttingen. Auch wenn die beiden Vorbands schon enorm viel Stimmung verbreiten konnten – zu Beginn des Auftritts von Hauptact Unheilig wird erst einmal gebuht. Grund dafür ist das Einspielen von Musik, die für diesen Abend doch etwas genrefremd daherkommen. Marlene Dietrich schallt mit „Sag mir wo die Blumen sind“ aus den Lautsprechern, nachdem eine Stimme aus dem Off den Auftritt von Unheilig schon angekündigt hatte. Dann folgt „Für mich soll`s rote Rosen regnen“ von Hildegard Knef - und die Fans sind sauer. Aber nur kurz. Denn als die Band nach diesem zweifelhaften Exkurs endlich die Bühne betritt, reagieren die Zuschauer trotzdem mit begeisterten Applaus.

Was folgt ist ein solides Konzert mit einem Sänger auf Höchstleistung. Sänger der Band, der sich selbst nur „Der Graf“ nennt, klingt live genauso gut wie in der Studioaufnahme, und kann das Publikum mit seinen Songs und passenden Tanzeinlagen gut einheizen. Fast durchgängig klatschen die Konzertbesucher zu seinen Liedern.

Am Ende gibt es mehre Zugaben, und ein gesungenen Abschied. Mit „Zeit zu gehen“ verabschiedet sich die Band von dem Göttinger Publikum, aber auch von der Bühne selbst. Ihre endgültige Abschiedstournee startet im Herbst.

Von Daniela Lottmann

Foto: Heller

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