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"Unsere Schauspieler": Eva Schröer vom Jungen Theater Göttingen

Schokolade! "Unsere Schauspieler": Eva Schröer vom Jungen Theater Göttingen

Zwei Theaterhäuser stehen in Göttingen. Dazu kommen professionell arbeitende freie Theater und ein studentisches. Eine Tageblatt-Serie stellt die Schauspieler vor. Heute: Eva Schröer.

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„Das Wetter in Münster?“ 

Quelle: Pförtner

Göttingen. Ursprünglich hat Eva Schröer katholische Theologie, Germanistik und Philosophie in Münster studiert. „Eine sehr akademische Stadt“, sagt Schröer – „ in der es noch mehr regnet als im Emsland“. Dort ist die Schauspielerin, die zum Ensemble des Jungen Theaters (JT) gehört, aufgewachsen. Platt sei es dort, sagt Schröer, und viel Wasser gebe es dort. Als Beleg dafür zitiert sie das Motto des Fußballvereins SV Meppen, den sie interessiert verfolgt: „Uns zieht keiner die Gummistiefel aus.“

Schauspiel studierte Schröer am Michael-Tschechow-Studio in Berlin, einer eher unbekannten Schule. „Es gibt sie noch nicht so lange“, erklärt Schröer. Früh spielte sie mit in einem Projekt, dass sie drei Wochen auf die griechische Insel Sifnos führte. Drei weitere Wochen hängte sie als Urlaub an die Proben- und Auftrittsphase. Eine wichtige Erfahrung? „Wenn man in den alten Theatern steht, versteht man, warum die Griechen mit großen Gesten gearbeitet haben.“ Die liebste Erinnerung an das Mittelmeerland? „Die Sonne.“

Sechs Wochen verbrachte sie auch in Zürich, arbeitete dort mit in dem Projekt „Face den Strauß, fang den Vogel“ am Theater der Künste. Im Frühjahr sei das gewesen, den Karneval erlebt sie dort. „Und trotzdem konnte man schon im T-Shirt herumlaufen.“ Auf der Internetseite dieses Hauses ist sie mit vielen Namen vermerkt: Eva Maria Marie-Theres Schröer. Schröer erklärt: „Meine Mama liebte viele Namen, mein Vater kurze.“

In Göttingen lebt sie seit der Spielzeit 2014/1015. Der neue Intendant Nico Dietrich engagierte sie. Wird sie länger am JT bleiben? Schröer lacht und ist ein wenig ratlos.

Im Urlaub ist Schröer gerne unterwegs. „Ich verreise am liebsten die ganze Zeit und versuche, Abstand vom Theater zu bekommen.“ In Kuba war sie gerade und fand das karibische Land „sehr spannend, total im Umbruch“. Touristenstraßen seien herausgeputzt, und eine Straße weiter würden Häuser mit Baumstämmen abgestützt. Zum Wandern fährt sie nicht so weit, nur bis in die sächsische Schweiz.

Im täglichen Leben kommt Fitness allerdings ein wenig kurz. Früher habe sie Aikido betrieben. In Göttingen habe sie es bislang nur einmal zum Training geschafft. Schwimmen gehe sie hin und wieder.

Vor die Wahl gestellt, ob sie lieber Salat oder Haxe essen würden, antwortet Schröer bestimmt: „Schokolade“. Ob es eine Rolle gibt, die sie unbedingt noch spielen möchte? „Nee“, sagt Schröer entschieden. Es werden wohl noch viele.

 

Eva Schröer

Geboren:  1988 im Emsland

Ausbildung:   Michael-Tchechow-Studio in Berlin

Status: die Leuchtende

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