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Uraufführung im Jungen Theater

„2030 – Odyssee im Leerraum“ Uraufführung im Jungen Theater

Nico Dietrich, Intendant des Jungen Theaters Göttingen, hat sich schon vor der Übernahme dieses Postens einen Namen gemacht als Regisseur und Autor von Dokumentartheater-Inszenierungen. Sein neues Projekt. „2030 – Odyssee im Leerraum“ hat am Donnerstag, 14. Januar, um 20 Uhr Uraufführung im JT.

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Nico Dietrich

Quelle: Pförtner

Göttingen. Thema des Stücks ist der Strukturwandel im ländlichen Raum. Diese Gegenden verlieren massiv Einwohner und damit auch Steuerzahler, erklärt Dietrich. Den Kreisen und Kommunen fällt es damit schwer, die Grundversorgung der Bevölkerung zu sichern, womit dann auch wieder der Anreiz abnimmt, in den ländlichen Raum zu ziehen. In den Jahren zwischen 2000 und 2030 reduziere sich die Zahl der Menschen, die in Südniedersachsen leben, um etwa 100 000, so Dietrich.

Der Intendant begab sich auf eine „Irrfahrt durch den ländlichen Leerraum“, teilt das Theater mit. Er habe mit den Menschen  vor Ort gesprochen und hole nun die O-Töne der „Experten des Alltags“ auf die Bühne: „Kulturschaffende, Ehrenamtliche, Demographen, Humangeographen, Bürgermeister und visionäre Raumpioniere stellen ihre Strategien vor, wie sie den Ursachen des demographischen Wandels in Südniedersachsen begegnen.“

Unterstützt wird Dietrich von Lutz Kessler, ehemaliger Chefdramaturg am Deutschen Theater Göttingen. Auf der Bühne agieren Agnes Giese, Götz Lautenbach, Eva Maria Hamm und Benjamin Wilke.

Kartentelefon: 05 51 / 49 50 15.

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