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Verrückte Figuren, die ernste Dinge verhandeln

Junges Theater Verrückte Figuren, die ernste Dinge verhandeln

Fred und Walter, zwei Pudelmützenverkäufer, sind pleite. Keiner braucht ihre Mützen – die Winter sind warm geworden, das Klima hat sich verändert. Können wir etwas dagegen tun?

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Theater mit Kindern: Verena Saake (l.) und Daniela Urban.

Quelle: EL

Antworten darauf gibt das Stück „Wie man die Welt rettet in 60 Minuten“ nicht, auch wenn der Titel dies verheißt. Denn die im Schnitt 13-jährigen Mitglieder des Kinderclubs des Jungen Theaters Göttingen haben etwas gegen erhobene Zeigefinger. „Sie wollen Fragen stellen“, hebt Theaterpädagogin Daniela Urban hervor.

Witzig und spaßig

Das Stück haben sie mit Verena Saake, seit zwei Jahren Leiterin des Kinderclubs, entwickelt. Als Saake ihnen den Themenbereich Umweltschutz und Klimaveränderung vorschlug, „war denen das nicht ganz geheuer“, berichtet Saake. Doch die Einsicht, dass man damit auch witzig und spaßig umgehen kann, beflügelte die Fantasie der Spieler. Sie entwickeln nun „verrückte Figuren, die ernste Dinge verhandeln“. Dies macht das Stück auch für Schulen interessant, ist sich Urban sicher.

„Ungefähr fünf Spielebenen“, so Urban, gibt es in diesem etwa 60-minütigen Stück, in das auch die Zuschauer einbezogen werden. Ein Video einer Passanten-Befragung liefert eine weitere Dimension des Themas.

Premiere am Sonnabend, 23. Mai, um 16 Uhr im Jungen Theater, Hospitalstraße 6. Weitere Termine: 25. und 27. Mai. Karten: 0551/495950. 

Von Michael Schäfer

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