Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Victoria Aveyard über ihre Fantasy-Trilogie

Ideen für vier Bücher Victoria Aveyard über ihre Fantasy-Trilogie

Es ist das erste Mal, dass sie nach Deutschland kommt. „Ich will mir so viel wie möglich angucken“, nimmt sich Victoria Aveyard vor, Autorin der Fantasy-Trilogie „Die Farben des Blutes“. Nächste Woche fliegt sie nach Frankfurt, um dort auf der Buchmesse und anschließend während des Göttinger Literaturherbstes „Die rote Königin“ vorzustellen, den ersten Band der Reihe.

Voriger Artikel
„Göttinger Reihe Historischer Musik“: Barockmusik mit Nachwuchsmusikern
Nächster Artikel
Kulturhäuser: Göttingen will Ausgaben schätzen

Aus drei mach vier: die Autorin Victoria Aveyard erweitert ihre Trilogie.

Quelle: EF

Göttingen/East Longmeadow. Ursprünglich war „Die Farben des Blutes“ als Trilogie angelegt. „Als ich mit dem Schreiben des dritten Buches anfing merkte ich aber, dass ich mehr Platz brauche“, erzählt die 25-Jährige im Telefongespräch quer über den Atlantik. Deswegen haben sie und ihr Verlag gerade entschieden, einen Vierteiler aus der Reihe zu machen.

Obwohl sie in Kalifornien Drehbuchschreiben studierte, wurde sie Anfang dieses Jahres mit einem Roman bekannt. In ihrem Abschlussjahr an der Universität habe man sie ermutigt, aus ihren Ideen ein Buch zu machen. Daraufhin zog sie zu ihren Eltern nach Massachusetts zurück und verfasste innerhalb von sechs Monaten, die Geschichte um Mare, die von einer Dienerin zur Prinzessin aufsteigt.

In Mares Welt gibt es Menschen mit rotem und mit silbernen Blut. Nur die Silbernen verfügen über magische Gaben, die ihre Herrschaft über die Roten sichern. Mare ist die erste Rote, die eine ebenso gefährliche Gabe besitzt.

Eine wissenschaftliche Erklärung für die Existenz von Silbernen bietet Aveyard nicht. Es werde noch aufgeklärt in den folgenden Romanen. Aber: „Ich bin keine Wissenschaftlerin. Es ist nur eine Geschichte.“ Der Roman schildert eine Welt Tausende Jahre nach unserer Zeit. Wie auch „Die Tribute von Panem“ und „Die Bestimmung – Divergent“ spielt der Roman geografisch in den USA. „Ich liebe an Fantasy, dass dahinter so eine große Welt steckt“, erklärt die Schriftstellerin die Vorliebe für das Genre, in dem sie schreibt.

Aveyard hofft, in Zukunft sowohl Romane als auch Drehbücher verfassen zu können. Dass diese Hoffnung aufgehen könnte, zeigt der Verkauf ihres Drehbuchs „Eternal“ an Sony Pictures. Sie verrät noch nicht viel, nur dass es von der griechischen Mythologie inspiriert ist.

Von Jorid Engler

Victoria Aveyard: „Die Farben des Blutes: Die rote Königin“, Carlsen Verlag, 512 Seiten, 19,99 Euro. Die Autorin stellt das Buch am Montag, 19. Oktober, um 19 Uhr im Alten Rathaus, Markt 9, vor.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die Milchbar im Nörgelbuff