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Viel Beifall für virtuos gespielte Soli

Exil Viel Beifall für virtuos gespielte Soli

Die „Blues‘n‘Boogie Küche“ ist mittlerweile mehr als ein Geheimtipp in Göttingen. Am Donnerstag haben Gastmusiker rund um das Stammpersonal Bernd Knappe (Schlagzeug) und Gregor Killian (Piano) ein Konzert im Live-Club „Exil“ gegeben. Unter den musikalischen Gästen war diesmal auch der zweite Konzertmeister des Göttinger Symphonie Orchesters (GSO), Wojtek Bolimowski (Geige). 

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Den Anfang machten Knappe, Killian und Dietmar Goretzki an zwei Keyboards und Schlagzeug, und legten gleich einen flotten Swing hin, der nach einigen Minuten den ersten Tanzfreudigen aufs Parkett lockte. Im gut gefüllten „Exil“ wippten die Besucher mit und spendeten nach jedem, auch teilweise zwischen den Stücken, viel Applaus.

Sauber abgemischt

In immer wieder wechselnden Besetzungen präsentierten die Musiker einen Mix aus Blues, Boogie, Swing und Jazz. Gespielt wurden auch klassische Blues und Rock‘n‘Roll-Stücke wie „Blue Suede Shoes“ von Elvis Presley oder „I‘m walking“ von Fats Domino.

Alle Instrumente waren an diesem Abend sauber abgemischt und klar zu unterscheiden. Die gut aufeinander abgestimmten Musiker ließen immer wieder längere, virtuos gespielte Soli einfließen. Für einen kleinen Stilbruch sorgten die beiden Hip-Hopper Dennis Ficner und Olcay Özalbayrack. Özalbayrack „Beatboxte“, während Ficner einen eigenen Text darauf rappte. 

Bolimowski kam verspätet, weil er vorher noch beim Haydn-Konzert des GSO auf der Bühne des  Deutschen Theaters stand.  Er fügte sich gut in die Reihe der Musiker ein, konnte allerdings keine Akzente setzen. Bis spät in die Nacht wurde noch gefeiert bis die Band gegen halb zwei Schluß machte.

                                                                                                                      Von Jascha Grewe

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