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Vielseitigkeit steht im Programm

Spielplan des JTGöttingen für die Saison 2016 /2017 vorgestellt Vielseitigkeit steht im Programm

Zehn Neuproduktionen werden in der Spielzeit 2016/2017 des Jungen Theaters (JT) aufgeführt, das sich vielseitig aufstellt: Neben dem Klassiker Hamlet kommen eine neue Musikshow und eine Stadtraumperformance auf die Bühne. Ein weiteres Highlight: monatliche szenische Lesungen in einfacher Sprache.

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Mehr Punktlandungen, weniger Neuproduktionen: Tobias Sosinka, künstlerischer Leiter des JT, und Intendant Nico Dietrich.

Quelle: Scheiwe

Göttingen. Es ist die dritte Spielzeit unter Intendant Nico Dietrich, der selbst drei Neuproduktionen inszenieren wird - darunter „Hamlet“ von Shakespeare. In dem Stück, das am 9. September die neue Spielzeit eröffnet, werden alle sechs Ensemble-Schauspieler auf der Bühne stehen.

Im Ensemble gibt es eine Veränderung: „Franziska Lather löst Eva Schröer ab“, sagt Dietrich. Außerdem haben sie mit Kathrin Müller-Grüß eine neue Theaterpädagogin verpflichtet. Die neue Regieasstistentin Antonina Nagle war bereits als Ersatz im Musikstück „Money, Money, Money“ auf der Bühne zu sehen.

Die „Erfolgsserie der Musikshows“ wollen sie fortsetzen, sagt der Künstlerische Leiter des JT, Tobias Sosinka - mit „Tausendmal berührt!“. „Wir surfen durch eine musikalische Revue der 50-jährigen Geschichte der deutschsprachigen Rock- und Popmusik“, beschreibt er das Stück.

Ebenfalls ein „großes Stück“ soll die Tragikomödie „Ziemlich beste Freunde“ nach der französischen Filmvorlage werden, so Dietrich, „das ist inhaltlich sehr spannend, da es um Migration und Pflege geht“. Migranten - aber auch Auslandsstudenten, Geflüchtete und Menschen mit besonderen Fähigkeiten - möchte das JT mit der dazu passenden szenischen Lesung in einfacher Sprache erreichen und ihnen „ein kulturelles Angebot liefern“, sagt Dietrich.

„Wir planen in Kooperation mit der GEW Buchwoche und dem KAZ einmal im Monat eine Lesung“, sagt der Intendant, damit wollen sie etwas zur aktuellen Flüchtlingssituation beitragen.

Die Kooperation zwischen JT und Deutschem Theater (DT) bleibt bestehen: Gemeinsam inszenieren die Theater das Stück „Invasion!“. Doch Dietrich sagt: „Die Kooperation ist ideell schön, hat aber keinen finanziellen Mehrwert“. In einem Großprojekt mit dem Titel „Das ist unser Haus“ will das JT mit den JT-Clubs und dem KAZ ein Mitmachstück mit mindestens 200 Mitwirkenden auf die Beine stellen. Insgesamt werden in der kommenden Spielzeit weniger Neuproduktionen als zuvor zu sehen sein, dafür wollen sie „mehr Punktlandungen“ erreichen, so Dietrich, und damit auch das Ensemble entlasten.

Von Hannah Scheiwe

JT-Neuproduktionen

Neben „Hamlet“ (Premiere: 9. September), „Tausendmal berührt!“ (Premiere: 12. Januar 2017) und „Ziemlich beste Freunde“ (Premiere: 3. Dezember) werden folgende Stücke inszeniert: das Kinderstück „Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte“ (Premiere: 16. Oktober), „Krieg – Stell dir vor, er wäre hier“ nach dem Buch von Janne Teller (Premiere: 21. Oktober), ein Figurentheater (Premiere: 17. Februar 2017), „Der größte Zwerg“ zum 275. Geburtstag von Lichtenberg (Premiere: 24. Februar 2017), „Die Känguru Chroniken - Ansichten eines vorlauten Beuteltiers“ nach Marc-Uwe Kling (Premiere: 8. April 2017), die JT-DT-Kooperation „Invasion!“ (Premiere: 20. April 2017) und das Projekt „Das ist unser Haus“ (Premiere: 20. Mai 2017).

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