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Vom Start in ein neues Leben

Premiere Vom Start in ein neues Leben

Das Grenzdurchgangslager in Friedland macht derzeit eine Wandlung durch. Über Jahrzehnte sind dort nach 1945 zuerst Kriegsgefangene angekommen, später Flüchtlinge wie die Boat-People oder Russlanddeutsche. Inzwischen sind es christliche Flüchtlinge aus dem Irak, die dort ein neues Leben beginnen. 

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Im Lager: Andreas Jeßing, Ulf Nolte und Franziska Roloff (v.l.).

Quelle: JV

Das Deutsche Theater (DT) und die Wergruppe 2, eine freie Theatergruppe aus Göttingen haben das Lager jetzt zum Thema eines Stückes gemacht: „Friedland“ heißt die „inszenierte Lager-Installation“, die am Mittwoch, 20. Mai, um 20 Uhr Premiere in der Saline Luisenhall am Greitweg in Grone hat.

DT-Dramaturgin Silke Merzhäuser und Regisseurin Julia Roesler haben über Monate mit Zeitzeugen über deren Friedland-Erinnerungen gesprochen. Sie haben Menschen getroffen, die bald nach Einrichtung des Lagers dort waren und andere, die später kamen. Aus deren Erzählungen haben sie Monologe erarbeitet und zu einem eindringlichen Abend verwoben. 

Die Zuschauer werden durch eine Lageraufnahme geschleust und in der Kleiderkammer mit Klamotten versorgt. Später sitzen sie in Decken gehüllt auf doppelstöckigen Lagerbetten (Bühne: Nicola Schmid). Insa Rudolph ist für die Musik und Geräuschkulisse verantwortlich. Für die Inszenierung benötigt sie noch Kassetenrekorder. Geräte können an der Pforte des Deutschen Theaters, Theaterplatz 11, abgegeben werden.

Kartentelefon: 0551/496911.

Von Peter Krüger-Lenz

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