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Von Humperdinck bis Gounod

Konzert: Jugend musiziert Von Humperdinck bis Gounod

20 Preisträger des 53. Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ sind am Sonnabend in der Alten Fechthalle aufgetreten. Bürgermeister Wilhelm Gerhardy (CDU) lobte das Engagement der Nachwuchsmusiker.

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Antonia Michalski am Cello begleitet am Klavier von Julia Bartha.

Quelle: Heller

Göttingen. Mit bereits sechs Jahren, und damit die jüngste Teilnehmerin des Wettbewerbs, spielte Emilia Diederichsen an der Viola den Abendsegen von Humperdinck und die Gavotte von Francois Couperin. Abgesehen von der Freude an der Musik, sei es schön zu beobachten, wie viele junge Menschen teilnehmen und wie sich die Preisträger von vor zwei Jahren bereits weiterentwickelt haben, stellte Gerhardy fest.

Emilia Diederichsen

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Neben einer Information zur Musik, stellte Moderator Michael Schäfer die Preisträger mit einer Geschichte zu jedem Stück vor. Rhoda Josianna Knötzele spielte an der Violine das Stück Sicilienne (Andantino) von Maria-Theresia Paradis. Männer seien damals einzig zum künstlerischen Schaffen befugt gewesen, so Schäfer. Paradis lieferte den Gegenbeweis. Sie sei damals nach ihrem Konzert in Hannover auch nach Göttingen gekommen, so Schäfer.

Wie schon zuvor beim Regionalwettbewerb, wurden die musikalischen Darbietungen zahlenmäßig von Streichinstrumenten dominiert. Johann Diego Asmus León spielte am Horn begleitet von Laeah Eom am Klavier: Sie brachten von Charles Gounod Six Melodies, Nr.1 Larghetto bien posé zu Gehör. Dabei zeigte Asmus León, wie gut er am Horn mit Dynamik umgehen kann. Er und seine Schwester Cecilia Azucena Asmus León waren die einzigen Blechbläser unter den Preisträgern.

Die Region Göttingen sei bei der musikalischen Förderung auf einem hohen Niveau, berichtete Weyhing, Leiter des Regionalausschusses „Jugend musiziert“ von der Meinung der Juroren. Weyhing übergab den Musikern Urkunden und Gutscheine zu Konzerten.

Von Vincent Lubbe

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