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Von Liebe und Heimweh

Junges Theater Von Liebe und Heimweh

Jahrelang war er unterwegs, erlebte unglaubliche Abenteuer, besiegte einäugige Riesen, hielt dem betörenden Gesang der Sirenen stand, ließ sich allerdings auch von einer Zauberin bezirzen. Die Rede ist von Odysseus, dem Helden von Homers Versepos in 24 Gesängen, an dem sich Schüler altsprachlicher Gymnasien die Zähne ausbeißen, weil Homers Griechisch zum einen Dialekt, zum anderen sehr alt ist.a All diese Schwierigkeiten sind aber wie weggeblasen, wenn Jörg Rohde von den Irrfahrten erzählt – und kurzweiliger als das Original allemal, weil Rohde mit 60 Minuten Spielzeit auskommt.

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Vor fast antiker Säule: Regisseurin Agns Giese und Dramaturg Jörg Marohn.

Quelle: Hinzmann

„Die große Erzählung – Die Odyssee in einer Stunde“ heißt die Fassung von Bruno Stori, die im Jungen Theater (JT) in Göttingen herauskommt, inszeniert von Agnes Giese. Rohde ist Rico, ein junger Schüler, der seinen Zug verpasst hat, weil er einem alten Mann zugehört hat. Wobei? Beim Erzählen der Geschichte des Odysseus.

Von acht bis 99

Nun also erzählt Rico seinen Zuhörern die Geschichte so, wie er sie sich gemerkt hat, schmückt hier aus, lässt dort manches fort, stellt die Gestalten dar vom Riesen Polyphem bis zur Zauberin Zirze. Es sind Geschichten von Freundschaft, Liebe, Heimweh, Neugier, Mut – von allem, was Menschen bewegt. Geeignet für Menschen von acht bis 99 Jahren.
Premiere ist am Sonntag, 22. März, um 18 Uhr im Jungen Theater Göttingen, Hospitalstraße 6. Karten unter Telefon 0551/495015.
Michael Schäfer

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Erst hat sie auf Andy Warhol geschossen und den Künstler mit Weltruf schwer verletzt, dann ein radikalfeministisches Manifest geschrieben: Valerie Solanas, Randfigur in Warhols Factory, seiner Kunst- und Partyfabrik, später dann therapiert und schließlich heruntergekommen in den Straßen New Yorks. Regisseurin Sabrina Glas hat auf Grundlage des Manifestes und der Vita Solanas’ mit jungen Schauspielern aus dem Ensemble des Deutschen Theaters (DT) Göttingen ein rund einstündiges Stück entwickelt, das am Sonntag, 15. März, Premiere im DT-Keller hat.

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