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„Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“ im Jungen Theater Göttingen

„Persönlicher Zugang“ „Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“ im Jungen Theater Göttingen

„Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“ ist ein Märchen der Brüder Grimm – ein selten gespieltes, sagen    Friedericke Miller, Gildas Coustier und Mathias Becker. Sie haben an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin Puppenspiel studiert und entwickeln derzeit eine Inszenierung des Stoffes für das Junge Theater (JT). Angesprochen werden Menschen ab 10 Jahren.

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Ängstlich? Friedericke Miller und Gildas Coustier.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Die Idee habe JT-Intendant Nico Dietrich gehabt, sagt Becker.

Die Entscheidung, das Angebot anzunehmen, sei gefallen, „weil wir einen persönlichen Zugang zum Stoff gefunden haben“, erklärt Coustier, „wir reden über unseren Beruf, über Existenzgründung, darüber, was ich aus meinem Leben machen möchte“. Miller ergänzt das Motto: „Mach’ dein Ding, dann wirst du ein schönes Leben finden.“ Und natürlich haben sie sich auch mit dem Fürchten beschäftigt.

Ein Teil der rund sechswöchigen Vorbereitungszeit ging für das Bauen von Figuren und Geräten drauf. Eine Windmaschine gab der JT-Fundus her, einen schweren Metalltisch auch. Den hat das Trio zu einem Puppenfließband umgearbeitet. Und einen riesigen Telefonhörer haben sie aus Styropor geschnitten.

Miller und Coustier werden in dem Zwei-Personen-Stück spielen und mit dem eigenen Körper, den Figuren und allem möglichen Material hantieren. Mathias Beckers Part ist künstlerische Mitarbeit. Er kam später dazu, weil er mit einem Stipendium in den USA für seine Diplomarbeit recherchierte. Dabei geht es um künstliche Gliedmaßen, um Prothetik und ihre Möglichkeiten für das Puppenspiel.

Die Premiere am Sonnabend, 22. November, im Jungen Theater Göttingen, Hospitalstraße 6, beginnt um 15 Uhr. Kartentelefon 05 51 / 49 50 15.
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