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Vorbereitungen für Göttinger KWP-Festival laufen nach Plan

Thema des Tages Vorbereitungen für Göttinger KWP-Festival laufen nach Plan

Am Freitag und Sonnabend gibt es wieder Musik im Wald. Phil Bates vom Berlin String Ensemble freut sich auf seinen Auftritt am Freitag im verwunschenen Wald. Am Sonnabend rocken Jupiter Jones zum Abschluss des Open Air im Kaiser-Wilhelm-Park.

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Quelle: Hinzmann

Der Park an der Bismarckstraße ist schon seit den 1930er-Jahren ein Ort für Musik und Tanz. Die Konzertmuschel kam in den 1980er-Jahren wieder zu Ehren als Ort des „Umsonst&Draußen-Festival“ der Musa und dann folgte das Kulturamt der Stadt als Organisator. In diesem Jahr wird das Open Air im KWP zum 26. Mal veranstaltet mit sieben Bands: Einmalige Atmosphäre, an zwei Tagen im Jahr. Dafür ist in dieser Woche viel geschehen im Wald. Ein Blick darauf von Angela Brünjes (Text) und Christina Hinzmann (Fotos).

 

Foto: Hinzmann

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Nix mit Waldesruh: Swing, Symphony und Pop-Punk

 

Wanderer zwischen den Welten eröffnen am Freitag, 17. Juli, das 26. Open Air Festival im Kaiser-Wilhelm-Park: Rahalla heißt die Band von Hossam Shaker, die um 20 Uhr beginnt. Shaker spielt Kanun, eine orientalische Zither. Die Band Rahalla gründete er 1997 in Berlin. Jetzt hat er ein Revival mit Musikern aus Göttingen gestartet. Zusammen präsentieren sie Oriental World Music. Frontfrau Maria Koch ist das Energiebündel mit der starken Stimme der Band Peanut Gallery. Sie kommt im Anschluss auf die Bühne und spielt rockige Popsongs. Kyles Tolone, die Gewinner aus dem Vorentscheid des Bandcontest „Local Heroes Göttingen“, sind eine vierköpfige Band, die ihre treibenden Beats und ihren Gitarrensound neuerdings gerne um sphärische Synthies ergänzen. Und dann  gehört die Bühne im Wald Phil Bates und seinem ELO-Projekt.

 
Mit seiner Band, dem Berliner String Ensemble, kommt der Sänger und Gitarrist Bates. Vergangene Woche hat er schon vorab das Gelände im Göttinger Stadtwald zwischen Schillerwiese und Kehr besucht. Er finde es toll, das solche kleineren Festivals immer wieder stattfinden und so die Live-Musik am Leben erhalten, sagte der Musiker unter den Bäumen des KWP. Bates ist der legitime Erbe der legendären Band Electric Light Orchestra (ELO), das symphonische Klänge und Popmusik verband. Seit Beginn der 80er-Jahre lässt er Hits wie „Don’t Bring Me Down“ und „Hold On Tight“ wieder aufleben. Mit einer zehnköpfigen Band wird er nach Göttingen kommen und er versprach: „Wir werden so viele ELO-Hits spielen wie möglich bei dem 90-minütigen Auftritt.“

 
Am Sonnabend, 18. Juli, ist unter den Musikern einer, der vor mehr als 20 Jahren einen seiner ersten Auftritte beim KWP-Festival hatte: Ulf Reitzenstein von Unts, einer Band, die nach eigener Aussage „persönliche Meilensteine“ der Rockmusik covert. Mit Unts beginnt das Programm am Festival-Sonnabend um 20 Uhr. Danach kommt der Sänger mit der Stimme, die nach Frank Sinatra klingt und der in Deutschland auch als Dr. Swing gilt: Tom Gaebel und sein Orchester servieren ihr „Summer Mix Special“. Danach wird's musikalisch heftig: Jupiter Jones beschließen mit Pop-Punk-Rock das Festival, eigens verstärkt von drei Musikern und ganz sicher mit ihren Hits „Plötzlich hält die Welt an“ und „Still“.

 

Anfahrt und Preise

 

Die Zufahrt zum Festivalgelände im Göttinger Stadtwald ist an beiden Tagen für Kraftfahrzeuge aller Art ab Bismarckstraße gesperrt. Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Bus ist der Kaiser-Wilhelm-Park erreichbar. Der kostenlose Busshuttle der Göttinger Verkehrsbetriebe ist am Freitag und Sonnabend von 19.15 bis 2 Uhr im 15-Minuten-Takt im Einsatz. Die Busse halten in der Göttinger Innenstadt an den Haltestellen Weender Straße-West, Mark, Kornmarkt, Jüdenstraße, Friedrichstraße, Albaniplatz, Eingang Bismarckstraße, KWP.

 
Die Eintrittskarten kosten an der Abendkasse 25 Euro pro Abend, das Kombiticket kostet 42 Euro. Kinder bis 14 Jahren haben in Begleitung eines Erziehungsberechtigten an der Abendkasse freien Einlass. kultursommer.goettingen.de

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