Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
„Who Killed Bruce Lee“: Tourstart in Göttingen

Rockmusik aus Beirut „Who Killed Bruce Lee“: Tourstart in Göttingen

Die libanesische Band „Who Killed Bruce Lee“ rockt am Donnerstag, 25. Februar, die Bühne im Live-Club „Exil“. Frontmann Wassim Bou Malham hat im Tageblatt-Gespräch davon erzählt, wie die Band entstanden ist, was ihm seine Heimat Beirut bedeutet und warum der Auftritt in Göttingen etwas Besonderes ist.

Voriger Artikel
Büchner-Abend im Jungen Theater Göttingen
Nächster Artikel
Wer nicht artig ist, wird gefressen

Das GT verlost Eintrittskarten zum Start der Deutschlandtour von "Who killed Bruce Lee" im Exil in Göttingen. 

Quelle: Brainstorm Music Marketing AG

Göttingen. „Wenn man in einer kosmopolitischen Stadt wie Beirut aufwächst, ist man von vielen musikalischen Einflüssen geprägt “, sagt Malham. Daher habe sich die Band auf das Genre Indie-Electro-Dance-Rock geeinigt, das viele Musikstile vereint. Genau wie das Genre ist auch der Titel des Albums entstanden. „Distant Rendezvous“ mixt Französisch und Englisch. „Für uns ist es im Libanon ganz natürlich, mehrere Sprachen zu vermischen. Das Album ist der goldenen Zeit Beiruts gewidmet“, erklärt Malham. 

Die Band „Who killed Bruce Lee“ tritt am Donnerstag, 25. Februar, um 21 Uhr im Liveclub „Exil“, Prinzenstraße 13, auf. Karten: exil-web.de.

Als er vor vier Jahren mit Hassib Dergham, Pascal Sarkis und Malek Rizkallah „Who Killed Bruce Lee“ gründete, waren sie noch eine Cover-Band. Es sei spannend gewesen, den Stil anderer Musiker zu kopieren und die wichtigsten Merkmale der Musik herauszuarbeiten.

Der Auftritt in Göttingen ist für die Band besonders, da er den Tourauftakt bildet. „Einen Tag später sind wir zum CD-Release in Berlin. Die Göttinger erleben aber den inoffiziellen Release“, so Malham. 

Der Bandname sei aus einem Spiel entstanden, das die vier Musiker als Jugendliche spielten. „Wir haben gegenseitig unsere Väter stark geredet: Mein Vater kann dieses und jenes viel besser als deiner. Irgendwann haben wir das Spiel als Erwachsene erneut gespielt und es kam: Mein Vater ist so stark, der hat Bruce Lee getötet, raus“, so Malham. 

Die Songtexte schreibt er selbst. Dabei komme ihm die Idee ganz spontan. „Manchmal habe ich einen Tagtraum und spinne ihn weiter“, gibt Malham einen Einblick. Oft werde die Band auf die politische Situation im Libanon angesprochen.  „Nachrichtensprecher und Politiker sollen darüber reden. Wir machen Musik.“

Für die Band sei vieles zur Zeit neu. Es sei nicht üblich, dass eine Band aus dem Libanon so stark gefördert werde, so Malham weiter. Im ersten Jahr fokussiert sich Who Killed Bruce Lee auf Europa und werde dann nach Amerika gehen und auf der ganzen Welt spielen. Die Band gastiert in diesem Jahr auf mehr als 100 Bühnen, darunter auch in England, Dänemark, Österreich und in der Schweiz.

 

Von Vincent Lubbe

Tickets gewinnen:

Das Tageblatt verlost Eintrittskarten für das Konzert von "Who Killed Bruce Lee" am Donnerstag, 25. Februar, im Göttinger Club Exil. Wie heißt die aktuelle Single der Band aus Beirut, die bis Mai mit Club- und TV-Auftritten durch Deutschland tourt. Unter den Teilnehmern werden fünf Gewinner ausgelost (Rechtsweg ausgeschlossen), die die Gewinnfrage richtig beantworten. Die Lösung telefonisch mitteilen am Montag, 22. Februar , in der Zeit von 10 bis 16 Uhr unter Telefon 0 13 7/ 8 60 02 73 (50 Euro-Cent / Minute aus dem deutschen Festnetz, Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen).

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die Milchbar im Nörgelbuff