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"Wir haben es erfunden"

Offene Ateliers im Göttinger Land "Wir haben es erfunden"

Zum zehnten Mal öffnen Künstler ihre Ateliers für Gäste. Am 10./11. und 17./18. September werden 37 Ateliers und Werkstätten geöffnet sein.  Als die Malerinnen Gabriele Schaffartzik und Folke Lindenblatt im Jahr 2007 die Kunstveranstaltung erstmals organisierten, waren es 17 Ateliers.

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Abstrakt und farbintensiv: Red Eye von Angelika Etzsch-Moeller.

Quelle: Brünjes

Die Ateliers

Buchillustrationen

Für die Erzählung "Das Kind, das es nicht gibt" hat Michael Melchior die Illustrationen geschaffen. Der Künstler öffnet am nächsten Wochenende sein Atelier und nimmt damit teil an der Veranstaltung „Offene Ateliers im Göttinger Land“. 51 Künstler zeigen in 37 Ateliers am Wochenende 17. und  18. September, was sie aktuell bearbeiten und wie sie arbeiten.

Melchior beteiligte sich mit Kaltnadelradierungen auf Büttenkarton an der Gemeinschaftsausstellung Ende August, die in der Galerie Wasserscheune die teilnehmenden Künstler vorstellte. In seinem  Atelier in Obernjesa, Dramfelder Straße 4, sind seine Arbeiten zu sehen. Dort besteht auch Gelegenheit, die Abschlussarbeiten von Kursteilnehmern der Freien Kunst Akademie anzuschauen. Die Akademie leiten Karin Handke und Michael Melchior.

Die offenen Ateliers im Göttinger Land sind mit einer gelben Stockfahne gekennzeichnet. Sie öffnen am Sonnabend und Sonntag von 14 bis 18 Uhr ( offeneateliers.net).

Papier- und Glaskunst von Sabine Tippach und Christa Schmets

"Relief Trilogie" haben die Künstlerinnen Sabine Tippach und Christa Schmets genannt. Beide zählen zu den 51 Künstlern, die am Sonntag, 11. September, ihre Ateliers und Werkstätten von 14 bis 18 Uhr öffnen. Das Gemeinschaftswerk von Tippach/Schmets war Ende August bei der Gemeinschaftsausstellung in der Galerie Wasserscheune zu sehen, wo sich Besucher einen Überblick über das Angebot verschaffen konnten, das die Offenen Ateliers in diesem Jahr zu bieten haben. Die Papierkunst von Tippach ist zu sehen in Osterode, Herzberger Landstraße 13. Glaskünstlerin Schmets öffnet ihre Atelier in Groß Ellershausen, Dransfelder Straße 7f. 

Die Malerin Angelika Eltzsch-Moeller

Die Malerin Angelika Eltzsch-Moeller öffnet am Sonnabend und Sonntag ihr Atelier. Sie nimmt teil an der Kunstveranstaltung „Offene Ateliers im Göttinger Land“. 51 Künstler und Kunsthandwerker sind beteiligt und zeigen ihre Arbeitsweise in ihren Ateliers. Eltzsch-Moeller setzt auf abstrakte, farbintensive Acrylmalerei in Spachteltechnik. Zur Gemeinschaftsausstellung in der Galerie Wasserscheunge  im Vorfeld der Wochenenden der offenen Ateliers zeigte die Künstlerin ihr Werk „Red Eye“ (Foto). Wie dieses und andere Gemälde in ihrer Werkstatt entstehen, können Besucher von der Künstlerin erfahren, die ihr Atelier in Groß Schneen, Am Kreuzweg 3, öffnet.

Die teilnehmenden Ateliers sind mit einer gelben Stockfahne gekennzeichnet. Wer es heute nicht schafft, mit den teilnehmenden Künstlern in ihren Ateliers, Werkstätten und Gärten ins Gespräch zu kommen, hat dazu auch am Wochenende 17./18. September von 14 bis 18 Uhr Gelegenheit. Mehr Informationen unter www.offeneateliers.net

Das Konzept

"Wir haben es erfunden", sagt Gabriele Schaffartzik über die Offenen Ateliers. Die Idee hatte Folke Lindenblatt aus England mitgebracht. "Dort heißt das Open Houses and Studios und ist sehr beliebt", erzählt Malerin Lindenblatt, die wie Schaffartzik ihr Atelier in Bösinghausen hat. 2007 sprachen die beiden Künstlerinnen andere an, bald darauf meldeten sich interessierte Kollegen. Damals war nach Angaben von Lindenblatt und Schaffartzik die Situation im Landkreis eine andere als heute: "Man kannte sich nicht". Erst nach und nach wurde der Kreis größer, erfuhren die Künstler von anderen.

 In diesem Jahr sind 51 Künstler und Kunsthandwerker beteiligt, sie zeigen ihre Werke in 37 Ateliers.

"Viele Teilnehmer sind von Anfang an dabei. Aber wir haben inzwischen eine so gute Nachfrage, dass die Auswahl nach einer Ausschreibung erfolgt", erklärt Schaffartzik die Organisation im Vorfeld. Seit einiger Zeit heißt die Veranstaltung "Offene Ateliers im Göttinger Land", weil auch Künstler in den Landkreisen Northeim und Osterode ihre Ateliers öffnen. Um Zuschüsse und Spenden erhalten zu können, haben Lindenblatt und Schaffartzik im Jahr 2009 den Verein "KulturRad" gegründet.

Im Lauf der Jahre hat sich die Gemeinschaftsausstellung etabliert, die einige Wochenenden vor der Veranstaltung schon einen Einblick gibt. Zuerst in einem Schafstall auf dem Gut Besenhausen, dann im Kreishaus in Göttingen hat die Präsentation mittlerweile seit einigen Jahren einen nach Ansicht der Veranstalterinnen mit der Galerie Wasserscheune in Erbsen bestens geeignete Räumlichkeiten gefunden. "Hier haben wir die Möglichkeit, die Kunstwerke thematisch  zusammenzustellen und einen optischen Eindruck zu erzeugen, der es ermöglicht, nicht nur an die Wand zu hängen", erklärt Lindenblatt. Die Ausstellung, in diesem Jahr war sie Ende August, bietet die Möglichkeit, sich einen Überblick zu verschaffen und vielleicht einen Fahrplan aufzustellen für die beiden September-Wochenenden.

Die zehnte Kunstveranstaltung läutet auch eine Änderung ein: Künftig werden die "Offenen Ateliers im Göttinger Land" alle zwei Jahre angeboten. Die  jährliche Präsenz zurückzunehmen, sei eine Empfehlung vieler Künstler, aber auch von Besuchern gewesen, berichtet Lindenblatt. Ein Grund mehr, den Künstlern in ihren Ateliers und Kunstwerkstätten in diesem Jahr einen Besuch abzustatten.

Gelbe Fahne weist den Weg

Von Adelebsen bis Seeburg reicht die Liste der Atelier-Orte, von Aquarellen bis Zeichnungen die Bandbreite der ausgestellen Kunst, wenn Künstler und Kunsthandwerker an den Wochenenden 10./11. und 17./18. September ihre Ateliers, Werkstätten und Gärten von 14 bis 18 Uhr öffnen. Überall gibt es die Gelegenheit über die Kunstwerke und -richtungen ins Gespräch zu kommen, zu sehen, was gerade im Entstehen ist oder entstanden ist. Damit in den Ortschaften die Ateliers leichter zu finden, sind sie mit einer gelben Stockfahne gekennzeichnet. Einen Überblick mit allen Künstlern, deren Kunstformen,  den Adressen der Ateliers und einem Lageplan unter offeneateliers.net

Skulptur "Stück vom Meer" von Hella Meyer-Alber.

Quelle: Brünjes

Stück vom Meer aus Stein

Lenglern. Ihre Werkstatt öffnet Hella Meyer-Alber am nächsten Wochenende. Die Künstlerin nimmt teil an der Veranstaltung „Offene Ateliers im Göttinger Land“. 51 Künstler zeigen in 37 Ateliers am Wochenende 17. und 18. September, was sie aktuell bearbeiten und wie sie arbeiten.

Meyer-Alber fertigt in ihrem Atelier in Lenglern, Graseweg 21, Skulpturen an. Bei der Gemeinschaftsausstellung im Vorfeld der offenen Ateliers zeigte sie Ende August ihre Skulptur „Stück vom Meer“ aus Thüster Kalkstein (Foto): Scharfkantige Wellenkämme, weich wirkender Stein. Die offenen Ateliers im Göttinger Land sind mit einer gelben Stockfahne gekennzeichnet. Sie öffnen am Sonnabend und Sonntag von 14 bis 18 Uhr (offeneateliers.net). jes

Offene Ateliers: Abstrakte Motive

Flächig und fein: Gemälde von Käthe Charlotte Sablotzki-Weise.

Quelle: R

Malerin Käthe Charlotte Sablotzki-Weise öffnet am nächsten Wochenende ihr Atelier. Die Künstlerin nimmt teil an der Veranstaltung „Offene Ateliers im Göttinger Land“. 51 Künstler zeigen in 37 Ateliers am Wochenende 17. und  18. September, was sie aktuell bearbeiten und wie sie arbeiten.

Schriften und Ornamente auf dem einen, Flächen und feinen Linien auf dem anderen Bild der Malerin, die ihre Kunstwerke in ihrem Atelier in Obernfeld, Wiesenstraße 5, zeigt. Sablotzki-Weise wird ihre Malerei in Aquarell-, Acryl-, Öl- und Mischtechniken vorstellen. Die offenen Ateliers im Göttinger Land sind mit einer gelben Stockfahne gekennzeichnet. Sie öffnen am Sonnabend und  Sonntag von 14 bis 18 Uhr ( offeneateliers.net).

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Offene Ateliers

Handgeschöpfte Papiere und Papier-Unikate stellt Andreas Kulpe her. Der Papierkünstler öffnet seine Werkstatt am nächsten Wochenende. Der Künstler nimmt teil an der Veranstaltung „Offene Ateliers im Göttinger Land“. 51 Künstler zeigen in 37 Ateliers am Wochenende 17. und 18. September, was sie aktuell bearbeiten und wie sie arbeiten.

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