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Wundergeiger und Beat-Boxer

Internationale Bands in Göttingen und Einbeck Wundergeiger und Beat-Boxer

Beim 39. Göttinger Jazzfestival treten 33 Bands in Göttingen und Einbeck auf. Von Freitag, 4., bis Sonntag, 13. November, können die Besucher mehr als 220 Musiker aus Deutschland, den USA, Brasilien, Polen, Norwegen, Israel und Österreich erleben. Unter anderem sind 20 Göttinger Gruppen vertreten.

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Am Freitag auf der großen Bühne im Deutschen Theater: der Geiger Adam Baldych mit dem "Helge Lien Trio".    

Quelle: R

Göttingen. Das Hauptprogramm startet am Freitag, 11. November, auf der großen Bühne im Deutschen Theater (DT), Theaterplatz 11, mit der Formation „Oregon“. Seit 1970 hat das Quartett um Ralph Towner 27 Studioalben veröffentlicht.  Die Musiker präsentieren ab 20 Uhr Jazz mit europäischen, asiatischen und lateinamerikanischen Elementen. Um 22 Uhr folgt der polnische Geiger Adam Baldych, der für sein Debütalbum „Imaginary Room“ 2012 den Echo-Jazz erhielt. Er kommt mit dem „Helge Lien Trio“ nach Göttingen, mit dem er 2015 das Album „Bridges“ veröffentlichte. Zusammen mixen sie europäische Klassik von Debussy und Chopin mit polnischer Volksmusik.

Am Sonnabend, 12. November, steht ab 20 Uhr Christian Scott mit seinem selbst entworfenen Blasinstrument auf der DT-Bühne, das er „Reverse Flugelhorn“ oder auch „The Siren“ nennt. Der Musiker stammt aus New Orleans und hat seit 2006 bereits acht Studioalben herausgebracht. „Er hat eine raue, von politischem Zorn erfüllte Musik im Angebot“, sagt Jan Strümpel, Mitglied des Jazz-Festival-Komitees.

Ein ungewöhnliches Instrument hat auch das „David Helbock Trio“ im Programm: Mit einer Bass-Ukulele begleitet Raphael Preuschl seine Kollegen Helbock am Piano und Reinhold Schmölzer am Schlagzeug. Ab 22 Uhr treten sie mit Kompositionen auf, die an der Musik von Hermeto Pascoal und Thelonius Monk inspiriert ist. An beiden Abenden wird das Programm im Deutschen Theater mit Konzerten von lokalen Bands im Studio und im Keller abgerundet.

Während des Festivals sind Veranstaltungen an sieben Orten geplant. „Das macht es möglich, dass wir jeden Tag Jazz präsentieren können“, sagt Mitorganisator Jörg Bachmann. Im Alten Rathaus, Markt 4, steht am Mittwoch, 9. November, um 20 Uhr ein weiterer Preisträger auf der Bühne. Sebastian Studnitzky wurde 2015 mit dem Echo-Jazz in der Kategorie „Bester Blechbläser national“ ausgezeichnet.

Mit seinem „Studnitzky-Quartett – Ky“ überschreitet er die Grenzen zwischen Jazz, Klassik und Elektro-Musik. Den Auftakt des Festival machen am Freitag, 4. November, die fünf Jazz-Musikerinnen der Gruppe „Sofia – Sisters in Jazz“. Ab 20 Uhr treten sie im Lokal „Kultur im Esel“ in Einbeck, Deichstraße 11, auf. Einen Film über das Leben des Jazzmusikers Charlie Mariano zeigt das Programmkino Lumière, Geismarlandstraße 19, am Montag, 7., und Dienstag, 8. November, um 18 Uhr.

Das detaillierte Programm gibt es unter jazzfestival-goettingen.de. Karten gibt es in den Tageblatt-Geschäftsstellen in Göttingen, Weender Straße 44, und in Duderstadt, Marktstraße 9.

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