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„Wunderkinder“ im Deutschen Theater

Bühnenbild von Brokof „Wunderkinder“ im Deutschen Theater

Jan Brokof, Jahrgang 1977, ist ein derzeit vielbeschäftigter Künstler. Im renommierten Museum Folkwang in Essen wird am Sonnabend, 29. Januar, eine große Ausstellung seiner Werke eröffnet, die später auch in Dresden gezeigt wird. Und für das Deutsche Theater (DT) Göttingen hat er das Bühnenbild für die Produktion „Wunderkinder“ entworfen, die am Sonnabend, 12. März, Uraufführung im Großen Haus hat. Verantwortlich für diese Inszenierung zeichnet „andcompany&Co.“, ein Regiekollektiv.

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Mit Schwippbogen: Alexander Karschnia und Jan Brokof.

Quelle: Hinzmann

Die Proben haben Anfang der Woche begonnen. Und klar ist: Das Werk stützt sich auf den Film „Wir Wunderkinder“, mit den Komödianten Wolfgang Neuss und Wolfgang Müller von der Filmaufbau Göttingen 1958 produziert. Grob festgelegt ist auch die Richtung, in die die Arbeit gehen soll. Der Film solle „ins Heute verlängert werden“, sagt Alexander Karschnia, der das Kollektiv 2003 mit Nicola Nord und Sascha Sulimma gründete. Das Trio hatte sich während des Studiums in Frankfurt kennen gelernt. Inzwischen arbeiten die Performance-Künstler im Berliner Theater Hebbel am Ufer, erklärt Karschnia. Aber sie haben auch viel beachtete Projekte in Brasilien und Israel realisiert, mit Jugendlichen Stücke entwickelt, demnächst auch mit Kindern.

Bei allen Projekten holen sie sich Künstlerkollegen auch anderer Sparten hinzu, diesmal Brokof, mit dem sie schon in Brasilien kooperierten. Dort führten Karschnia, Nord und Sulimma nicht nur Regie. Sie spielten auch – ebenso wie der Bildende Künstler Brokof. Nord habe ihn damit geködert, er habe so eine schöne Sprechstimme, sagt Brokof. Dabei habe er einen Kick erlebt, der ihm diesmal als Bühnenbildner fehle. Neun DT-Ensemblemitglieder stehen bei „Wunderkinder“ auf der Bühne, hinzu kommen drei Schauspielschüler aus Hannover. Und alle werden am Entstehungsprozess beteiligt. „Es ist wichtig, das sich die Schauspieler als Coautoren einbringen“, sagt Karschnia.

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Nach Film „Zur Sache, Schätzchen“
Regiekollektiv: N. Nord (l.) und A. Karschnia mit Tochter Rokia.

Alexander Karschnia sitzt in der Kantine des Deutschen Theaters (DT) Göttingen. Er gehört zu dem Regiekollektiv Andcompany&Co, das derzeit am DT das Stück „Zur Sache!“, ganz frei nach dem Film „Zur Sache, Schätzchen“ inszeniert.

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