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Zehnte Märchenwochen in Göttingen

Ausweitung in die Region Zehnte Märchenwochen in Göttingen

Nach vier Jahren Pause wird es wieder die Märchenwochen Göttingen geben. Im Zentrum des Festivals vom 16. September bis zum 4. Oktober stehen zwei Ausstellungen. Hinzu kommt ein ganzes Spektrum von Veranstaltungen von Theater und Musik über Lesungen bis hin zu Tanz.

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Proben eine "Sterntaler"-Choreographie: die jungen Tänzerinnen von art la danse.

Quelle: EF

Niedernjesa/Göttingen. Gudrun Bartels, Geschäftsführerin des Vereins Göttinger Märchenland mit Sitz in Niedernjesa, organisiert das Festival rund um die Märchen, die die Brüder Grimm sammelten. Aber auch die Geschichten anderer Autoren und Sammler sollen Raum bekommen, erklärt Bartels. „Sterne und Taler“ steht als Titel über der Märchenwoche.

 

Vor 15 Jahren brachte sie die ersten Märchenwochen auf den Weg. In diesem Jahr plant sie ihre zehnte. Bislang hatten alle Programmpunkte inklusive der Ausstellungen im Alten Rathaus ihren Platz. Doch das Konzept habe sich geändert, sagt Bartels. Jetzt wolle sie mehr in die Region gehen.

 

Nach Bovenden beispielsweise. In der Alten Schule präsentiert Bartels eine Ausstellung „mit Kitsch und Kunst rund um Märchen“ (4. bis 18. Oktober). In Hemeln ist am 4. Oktober eine Wanderung auf dem Frau-Holle-Pfad vorgesehen.

 

Auch einige Kooperation ist Bartels eingegangen. So bietet sie gemeinsam mit den Organisatoren der Reihe „Kultur im Kreis“ die Lesung von Katharina Thalbach am Sonnabend, 3. Oktober, um 17 Uhr an. Die Schauspieler trägt Märchen der Brüder Grimm vor. 

 

Eröffnet wird die Märchenwoche, deren Programm sich vor allem um den zweiten Band der grimmschen „Kinder- und Hausmärchen“ rankt, am Mittwoch, 16. September, um 19 Uhr im Alten Rathaus, Markt 9 in Göttingen. Dort wird die Tanzschule art la danse  eine eigens dafür entwickelte Choreographie zu dem Märchen „Sterntaler“ vorstellen. Die Theatermacher „Stille Hunde“ treten mit dem Schlagzeuger Bernd Nawothnig auf, und Dorothee Hemme hält einen Vortrag zum Thema „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm, Band 2. Schüler werden eigene Märchen vorlesen.

 

Etwa 20 Veranstaltungen umfasst das Programm, erklärt Bartels, hinzu kommen zehn bis 15 Workshops in Schulen. Besonders hervor hebt sie die Führung durch das Observatorium im Göttinger Hainberg am Donnerstag, 17. September, um 19 Uhr, die in den Vortrag Reiner Boulnois aus Marburg über Astronomisches in den Märchen der Grimms mündet. Sie freue sich auch sehr auf die Ausstellung im Apex. Unter dem Titel „Fundstücke aus der Aservatenkammer der Grimms“ zeigt Irmhild Schwarz, eine Künstlerin aus dem Wendland, Bildkästen, Satire und Illustrationen (9. bis 26. September).

 

Einen Etat von etwa 15 000 Euro hat Bartels für die Märchen zur Verfügung, die sich „nicht in erster Linie an Kinder wenden“. Sie rechnet mit rund 2000 Besuchern, die auch zu den vergangenen Märchenwochen gekommen seien. „Ich bin positiv gestimmt“, sagt Bartels. „Das Programm ist schön, und für jeden ist etwas dabei.“

 

Karten für die Veranstaltungen der Märchenwoche gibt es in der Tourist-Information im Alten Rathaus, Markt 9 in Göttingen.

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