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Zwei Göttinger auf der Longlist des Buchpreises

Die 20 besten Romane Zwei Göttinger auf der Longlist des Buchpreises

Beim Deutschen Buchpreis treten prominente Autoren mit ihren neuen Büchern gegeneinander an. 20 Titel umfasst die Longlist. Mit Ralph Dutli und Kai Weyand finden sich zwei Autoren des Göttinger Wallstein-Verlages darauf.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Frankfurt/Main. Der beste deutschsprachige Roman des Jahres wird am 12. Oktober in Frankfurt – am Vorabend der Buchmesse – ermittelt. Die am Mittwoch veröffentlichte Longlist hat eine Kritikerjury aus 199 eingereichten Titeln zusammengestellt. Am 16. September entsteht daraus eine Shortlist von sechs Romanen, die ins Finale kommen. Zu den bekanntesten Autoren der Longlist zählen Ilja Trojanow, Feridun Zaimoglu und Alina Bronsky. Alle drei präsentieren ihre neuen Werke beim Göttinger Literaturherbst.

 
Nicht auf der Longlist steht der Bestseller („Im Frühling sterben“) von Ralf Rothmann, der einen der meistdiskutierten Romane des Jahres geschrieben hat. Der Autor hat trotz Jury-Aufforderung sein Drama über den Zweiten Weltkrieg nicht eingereicht. Jury-Sprecherin Claudia Kramatschek bezeichnete die Longlist als „aufschlussreiche Landkarte“, die Vielfalt und Vielstimmigkeit der deutschsprachigen Literatur abbilde. Die Bücher entführten in die Weiten Afghanistans, handelten von Dramen in familiärer Umgebung oder dem Schicksal afrikanischer Flüchtlinge in Berlin. „Es stehen auf dieser Landkarte bekannte neben eher unbekannten Namen und große Verlage neben eher kleineren.“ Neben Rothmann fehlt auf der Liste auch Klaus Modicks Worpswede-Roman „Konzert ohne Dichter“, der derzeit auf den Bestsellerlisten steht. Mehr als 100 Verlage aus Deutschland, der Schweiz und Österreich haben sich mit neuen Romanen am Wettbewerb beteiligt.

 
Der Deutsche Buchpreis, der 2005 erstmals vergeben wurde, gilt als wichtigste Auszeichnung in der Branche. Dem Sieger winkt neben 25 000 Euro in der Regel auch ein Platz auf der Bestsellerliste. Im vergangenen Jahr gewann Lutz Seiler den Preis für seinen auf Hiddensee spielenden DDR-Aussteigerroman „Kruso“. Und der Gewinner wird mit einer ersten Lesung beim Göttinger Literaturherbst auftreten. dpa/pek

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