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Zwei Jazz-Veteranen und Sängerin Lyambiko

Glanzpunkte Zwei Jazz-Veteranen und Sängerin Lyambiko

Zwei Größen der Jazz-Musik sowie eine Jazz-Sängerin, die bald vielleicht ebenso bekannt ist wie diese Altmeister, kommen zum Finale des 5. Kasseler Jazzfrühlings am kommenden Wochenende.

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Spielt beim Jazzfrühling: Lyambiko

Quelle: EF

Damit haben die Veranstalter gleich drei Glanzpunkte an das Ende der Konzertreihe gesetzt. Aber so ist das nunmal mit Finalen, sie sollen furios sein.

Zu den stilistisch vielfältigsten Saxophonisten der Gegenwart gehört Chico Freeman. Er beschließt am Sonntag, 27. März, mit dem Christian Stock Trio den Jazzfrühling im Theaterstübchen. Freeman spielte als aufstrebender Jazz-Musiker in der Band von Schlagzeug-Star Jack de Johnette sowie mit Dizzie Gillespie und Charles Mingus. 1984 gründete er die All-Stars-Band „The Leaders“.
Mit Ron Carter kommt am Sonnabend, 26. März, einer der meistproduzierten Bassisten der Jazz-Geschichte nach Kassel. Carter, der schon den Kontrabass im Miles-Davis-Quintett zusammen mit Herbie Hancock, Wayne Shorter und Tony Williams zupfte, hat auf mehr als 2000 Alben mitgewirkt. In Kassel steht er mit dem Golden Strike Trio auf der Bühne.

Den Anfang vom Ende des diesjährigen Jazzfrühlings macht am Freitag, 25. März, die Sängerin Lyambiko mit ihrer Band. Sie stand Anfang der Woche bereits im hannoverschen Jazz-Club auf der Bühne. Dort gab es alte Jazz-Standards („West Coast Blues“) ebenso wie Pop-Songs („Crossroads“ von Tracy Chapman), Blues-Balladen („I Put A Spell On You“) und sogar eine Depri-Jazz-Version des Grungerockhits „Black Hole Sun“ von Soundgarden zu hören.

Das kommt an – beim 70-jährigen Jazz-Club-Veteranen ebenso wie beim 20-jährigen Jazz-Club-Neuling. Es kommt an, weil Lyambiko den Songs ihren Stempel aufdrückt. Und weil ihre gut eingespielte Band die Maxime „weniger ist mehr“ mit einem homogenen Gruppensound und behutsamen Spannungsbögen ideal umsetzt.

Karten gibt es unter anderem bei Scheibenbeisser, Fünffentserstraße 6 in Kassel, Telefon 05 61 / 52 97 026, sowie Restkarten an der Abendkasse im Theaterstübchen, Jordanstraße 11, ab 19 Uhr, eine Stunde vor Konzertbeginn.

Von Bernd Schwope und Björn Dinges

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