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Weltklasse im Wald

Zweiter Tag des KWP Weltklasse im Wald

Viel zu tun gab es für alle Beteiligten nach dem stark verregneten ersten Festivaltag am Freitag. Die Männer vom Baubetriebshof um Holger Hüter sorgten dafür, dass die Besucher trockenen Boden unter den Füßen hatten.

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Beeindruckendes Ambiente

Zweiter Tag des KWP-Festivals 2017 in Göttingen

Quelle: Niklas Richter

Göttingen. „Wir haben insgesamt fast 80000 Liter Rindenmulch auf der gesamten Festival-Fläche ausgebracht.“ Bis kurz vor Öffnung für das Publikum wurde gearbeitet. Und Bühnen-Elektriker Marcel Boockmann überprüfte im Laufe des Tages die kilometerlangen Leitungen, die im Wald verlegt worden waren.

So konnte das Festival am Sonnabend pünktlich um 19.31 Uhr mit der Formation „Jungfrau Männlich Deluxe“ beginnen. Das Trio aus Worbis hat seine Eintrittskarte für das KWP-Festival durch den Gewinn des Bandnachwuchs-Wettbewerbs „Rock am Kaufpark“ erspielt. Pop-punkiger alternativer Gitarrenrock im Göttinger Stadtwald. „Es hat riesigen Spaß gemacht, wir mögen Göttingen und die Leute haben sogar mitgesungen“, sagte Sänger und Gitarrist Jacob Braun.

Nach kurzer Umbaupause startete die Musikshow des Jungen Theaters. Mit diesem Programmpunkt blieb sich Organisatorin Margot Blotevogel auch wieder ihrem Anspruch treu, lokale Künstler auf der Bühne des KWP zu präsentieren. „Tausendmal berührt“ heißt die JT-Show, eine Zeitreise durch die deutsche Rockmusik der letzten 50 Jahre. Mit Songs natürlich von Klaus Lage, Nena, Grönemeyer und vielen anderen nahmen die Akteure die Besucher richtig mit, obwohl es zu regnen begann. Doch darauf waren die Organisatoren vorbereitet. Orange Regenponchos wurden an die Besucher verteilt.

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Die Bilder vom 2. Tag des KWP

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„I’m singing in the rain“, damit eröffnete die Neuseeländerin Teresa Bergman spontan ihren Auftritt. Die Wahlberlinerin begeisterte, unterstützt von einer dreiköpfigen Band, das immer zahlreicher in den Wald strömende Publikum mit ihrer tollen Stimme und einer Mischung Pop, Funk, Folk und jazzigen Elementen. Sie beendete ihren Auftritt mit „Rainman“ – und der Himmel schloss seine Pforten.

Letzte Umbaupause, es war kurz nach 22.30 Uhr. Wo war aber Oberförster Wilhelm Kaiser? „Der Oberförster ist im Ruhestand, dafür moderiert nun der junge Christoph Huber, der sich seine Sporen erst noch verdienen muss“, sagte Blotevogel lachend.

Kein Regen mehr und auf der Bühne wurde es richtig heiß. Al Mc Kay, ehemaliger Rhythmus Direktor und Gitarrist von „Earth, Wind & Fire“, hat sich eine Band zusammengestellt, mit der er die Earth, Wind & Fire-Musik der funkigen 1970er Jahr auf die Bühne bringt. Zwölf Musiker in Spiellaune auf der Bühne im Kaiser-Wilhelm-Park. Drei brillante Sänger und eine vierköpfige Bläsersektion, das hatte der Göttinger Wald noch nicht gesehen. Das Publikum tanzte zu Titeln wie „Fantasy“ oder „September“ – Al Mc Kay und seine Mannen heizten den gut 1500 Sonnabend-Besuchern richtig ein. Das „Boogie Wonderland“ und „Let’s groove“ gab es als Zugabe – eine solch’ große Anzahl von weltklasse Musikern auf einer Bühne wird es in Göttingen so schnell nicht wieder zu sehen geben. Nach einer Autogrammstunde an der Bühne, zogen sich die bestens gelaunten Akteure der „Al McKay’s All Stars“ zurück – für sie ging der Spaß weiter, es wartete frisch gemachte Pizza.

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2. Tag des KWP 2017 in Göttingen

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„An beiden Tagen hatten wir über 4200 Besucher, ich bin sehr zufrieden, auch wenn das Wetter nicht besonders nett zu uns war. Die Besucher hatten beim Festival im KWP wieder viel Spaß“, so das Fazit von Organisatorin Margot Blotevogel vom städtischen Fachdienst Kultur. „Natürlich ist nach dem Festival schon wieder vor dem Festival. Einen Tag für das jüngere Publikum und einen für das traditionelle Rockpublikum und die älteren Musikfans, das hat sich bewährt. Ich war von den Neuerungen im Bereich unseres Caterings für die Besucher sehr angetan. Für das Jahr 2018 habe ich natürlich schon Ideen und Wünsche, aber die verrate ich noch nicht...“ Der Termin für das KWP 2018 steht schon fest: Freitag, 17., und Sonnabend ,18. August 2018. Save the date.

So lief der erste Tag des Festivals.

Von Frank Beckenbach

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