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Agrippina für alle bei Göttinger Händel-Festspielen

Public Viewing Agrippina für alle bei Göttinger Händel-Festspielen

Mit rotem Teppich und Streichquartett haben die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen ihr Publikum in der Lokhalle empfangen. Rund 1000 Gäste waren gekommen, um beim Public Viewing „Agrippina für alle“ dabei zu sein.

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Operngenuss auf der Videoleinwand: Public Viewing in der Lokhalle

Quelle: Heller

Göttingen. In der Lokhalle bietet sich in jedem Jahr die Gelegenheit, eine Aufzeichnung der aktuellen Opernproduktion kostenlos anzusehen. Petra Rieß vom NDR, die die Veranstaltung bereits zum vierten Mal moderiert, kennt den Hauptvorteil, den dieses Format bietet: „Hier sind die Zuschauer näher dran als manch andere in der Oper“ – einer rund vier mal zwei Quadratmeter großen Videoleinwand sei Dank.

 
Das Public Viewing gehört nicht zum Rahmenprogramm, sondern ist integraler Bestandteil der Festspiele. Leider konnten die Operndarsteller wie im vergangenen Jahr nicht selbst zugegen sein: Im Deutschen Theater lief parallel eine ausverkaufte Vorstellung von „Agrippina“. Andere Künstler der Festspiele waren dafür umso zahlreicher vertreten, darunter Countertenor Robin Blaze, der im Oratorium „Theodora“ singt.

 
Auch Regisseur Laurence Dale ist eigens für die Veranstaltung erneut nach Göttingen gereist, um in der Pause einen Einblick in die Produktion zu geben. Für einen weiteren Blick hinter die Kulissen sorgte ein Video, das während der Premiere entstanden ist. Bariton Ross Ramgobin, der den Pallante gibt, hat am Premierentag mit Personen gesprochen, die nicht auf der Bühne stehen – aber ohne die die Produktion nicht möglich gewesen wäre. Dafür gab es Applaus, wie natürlich für die schönsten Arien aus Agrippina.

 

Von Jonas Rohde

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