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Oper für alle und Tag für Familien

Festspiel-Programm Oper für alle und Tag für Familien

Das Programm der Internationalen Händel-Festspiele sieht in den Tagen bis zum Abschluss am Montag, 25. Mai, eine ganze Reihe von Glanzlichtern vor. Gleich am Sonnabend, 16. Mai, kommen Wissenschaftler zu einem etwa vierstündigen Symposium in der Aula der Universität zusammen.

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Quelle: EF

Göttingen. Mit vier Vorträgen beleuchten sie unter der Leitung von Laurenz Lütteken (Zürich) und Wolfgang Sandberger (Lübeck) das Thema „Frauenfiguren in der Musik zu Händels Zeit“. „Empfindsam – heroisch – erhaben“ lautet der Titel der Veranstaltung.

Während sich die Besucher in der Aula der Universität Händel wissenschaftlich nähern, werden das die Gäste des Händel-Familientags am Sonnabend, 16. Mai, vor allem spielerisch umsetzen. In der Göttinger Innenstadt warten viele Aktionen auf kleine und große Besucher. Start ist um 9.30 Uhr wenn das Theater der Nacht aus Northeim mit Heldinnen aus der Märchenwelt vom Neuen Rathaus am Hiroshimaplatz, bis zum Alten Rathaus am Markt zieht – gerne auch in Begleitung von Kindern und ihren Eltern. Um 11.30 und um 13 Uhr spielt Glöckner Ernst Pusch­mann  mit dem Glockenspiel der Jacobikirche Melodien von Händel und anderen Komponisten. Um 12.30 Uhr tritt die Akademische Orchestervereinigung Brass unter freiem Himmel auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus auf. Die Blechbläser spannen einen musikalischen Bogen von Händel und Marini bis zu Gospels, Frank Sinatra und den Beatles. Um 14 Uhr schließt sich dort das Konzert des Jugend-Sinfonie-Orchesters an. In der Ballettschule art la danse lautete das Motto ab 16.30 Uhr: „Pippi Langstrumpf tanzt“. Pippi sei eine große Heldin, meinen die Organisatoren. Viele Geschichten rund um das Mädchen mit den feuerroten Zöpfen und ihre Freunde werden von jungen Tänzerinnen in einer 60-minütigen Show präsentiert.

Im Zentrum der Festspiele steht in jedem Jahr die große Opernproduktion. Mit Händels „Agrippina“ ist das Barockfestival am Freitagabend eröffnet worden. Eine Woche später, am Freitag, 22. Mai, haben viele Menschen die Gelegenheit, die Oper zu erleben – beim Public Viewing in der Lokhalle, Bahnhofsallee 1b. Gezeigt wird ab 19 Uhr auf einer Großbildleinwand eine Aufzeichnung der Premierenvorstellung. Der Eintritt ist frei. Und Picknickkörbe können gerne mitgebracht werden. pek

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