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Schüler proben mit "Händels Hamster"

Northeim Schüler proben mit "Händels Hamster"

Die Eichenklasse der Montessori Schule Göttingen hat die Proben des Figurentheaterstücks „Händels Hamster“ im Theater der Nacht besucht. Die Schüler konnten bereits Szenen sehen, für die am Freitag, 22. April, Premiere sein wird. Die Produktion ist Teil der Händel-Festspiele.

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Die Puppenspieler Ruth und Heiko Brockhausen stellen sich und die Figuren von "Händels Hamster" den Montessori-Schülern vor.

Quelle: Wenzel

Karten

Northeim. „Händels Hamster“ ist im Theater der Nacht, Obere Straße 1, Northeim am 22. April um 18 Uhr, am 23. und 24. April sowie am 8. Mai um 16 Uhr zu sehen. Im Göttinger Kino Lumière wird das Figurentheaterstück am 7. und 15. Mai um 16 Uhr aufgeführt. Karten sind in den Tageblatt-Geschäftsstellen, Weender Straße 44 in Göttingen und Marktstraße 9 in Duderstadt, erhältlich.

Es wird noch bis Ende April dauern, bis das fertige Theaterstück auf der Bühne zu sehen sein wird. Während Teile der Kulisse und einige Requisiten noch fehlten, konnten die Schüler aber bereits die Puppen erleben. Händel ist in Brokat gekleidet und trägt eine barocke Hochsteckfrisur. Der Hamster wurde von den Schülern freudig empfangen. „Wir haben auch einen Hamster in der Klasse“, erklärt Leander Clemenz, der das Amt des Pressespechers übernommen hat.

 

Die Puppenspieler Ruth und Heiko Brockhausen demonstrierten den Schülern anhand der ersten zwei Szenen des Stücks, wie aufwendig der Weg von der Probe bis zur Aufführung sein kann. Komiker Andy Clapp hat mit den Künstlern den Text geschrieben und unterstützt die Schauspieler bei Abwesenheit von Regisseur Neville Tranter.

 

Das Stück thematisiert Händels Schaffenszeit in London im 18. Jahrhundert. Der Tod König Georgs oder die mit Händel rivalisierende Adelsoper werden berücksichtigt. Auch die Liebe Händels zur italienischen Oper wird dargestellt.

Georg Friedrich Händel ersteigert im Stück einen sprechenden Hamster und nennt diesen Giovanni. Zusammen sitzen sie am Cembalo und komponieren Händels große Werke. „Mach aus dem F doch mal ein Fis. Das klingt besser und dann ergänze eine Subdominante“, verbessert der Hamster Händel. Das Theaterstück gibt mit Humor grundlegende Einblicke in die harmonische Lehre und in Händels Kompositionen. Händels Musik untermalt Szenen des Stücks.

 

Die Eichenklasse der Montessori Schule befasst sich neben dem Probenbesuch auch im Unterricht mit Händel. Auf ihrem Blog veröffentlichen die Grundschüler regelmäßig neue Erkenntnisse ihrer Recherche über den Komponisten. Das Projekt sei super und ideal für die Klasse, berichtet Klassenlehrerin Katharina Gintarra. Und Schüler Clemenz meint, „ich fand die Probe witzig. Jetzt bin ich auf die komplette Aufführung gespannt.“

 

Von Vincent Lubbe

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