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Messiah: Händels Hit heißt Hallelujah

Händel-Festspiele in Göttingen Messiah: Händels Hit heißt Hallelujah

Das Oratorium Messiah ist das bekannteste Werk von Georg Friedrich Händel. 1750 wurde es bei einem Benefizkonzert bekannt – der Hallelujah-Satz ist ein Hit. Bei den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen führt das Barockorchester Breslau, geleitet von Jaroslaw Thiel, den Messiah auf.

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Leitet das Breslauer Orchester: Jaroslaw Thiel.

Quelle: red

Göttingen. Die erste Londoner Aufführung des Messiah im Jahr 1743 brachte Händel kein Glück. Dass ein Oratorium auf einer Vergnügungsbühne, dem Covent Garden Theatre, gegeben wurde, sorgte schon vor der Premiere für Verrisse. Der Messiah kam nicht mehr zu Gehör, aber auch der Barockkomponist zog sich gesundheitlich angeschlagen zurück. Mit einem Benefizkonzert für ein Waisenhaus kehrte nicht nur Händel wieder ins gesellschaftliche Leben Londons zurück, sondern auch der Messiah kam zu Ehren. Am 1. Mai 1750 war das Oratorium am passenden Ort zu hören: in der Kapelle des Foundling Hospital. Alljährlich kam es fortan zu Messiah-Konzerten in dem Waisenhaus. Bis 1754 dirigierte Händel; bis kurz vor seinem Tod im April 1759 besuchte er die Konzerte.

In der Göttinger Stadthalle ist Händels bekanntestes Werk am Sonnabend, 14. Mai, ab 18 Uhr zu hören. Colin Balzer, der als Tenor des Oratoriums Susanna bereits vergangene Woche begeisterte, tritt hier mit dem Breslauer Barockorchester auf. Dessen Dirigent und künstlerischer Leiter, Jaroslaw Thiel, ist als Cellist Mitglied des Festspiel Orchesters Göttingen (FOG). Und mit dem NFM Choir (National Forum of Music) singt einer der führenden Chöre Polens die Messiah-Sätze. Weitere Solisten sind Mhairi Lawson (Sopran), Hilary Summers (Alt) und Benjamin Bevan (Bass).

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