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Festspiele durch Streckensperrung gefährdet

Veranstalter Festspiele durch Streckensperrung gefährdet

Die angekündigte Sperrung der ICE-Strecke zwischen Kassel und Hannover gefährdet nach Veranstalterangaben die Göttinger Händel-Festspiele. "Ich rechne damit, dass wir bei einer Streckensperrung am Eröffnungswochenende zahlreiche Kunden verlieren werden", sagte am Freitag Intendant Tobias Wolff.

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Sieht die Göttinger Händel-Festspiele durch die ICE-Sperrung gefährdet: Intendant Tobias Wolff.

Quelle: dpa

Göttingen. Der betreffende Streckenabschnitt soll zwischen dem 23. April und 8. Mai komplett gesperrt werden, weil die Deutsche Bahn AG dann das Schotterbett an den Gleisen sanieren will.

 

Etwa 20 Prozent der Karten würden noch kurz vor oder während der Festspiele verkauft, sagte Wolff. Rücklagen, um den entsprechenden Verlust auszugleichen, seien nicht vorhanden. Auch bei Besuchern, die bereits Karten gekauft hätten, sei mit Ausfällen zu rechnen. "Mein Horrorszenario ist, dass wir selbst bei ordentlichem Verkauf die Festspieleröffnung mit dem Oratorium 'Susanna' am 5. Mai vor halbleerem Saal spielen."

 

Wolff appellierte an die Deutsche Bahn und alle Entscheidungsträger, bei der endgültigen Terminierung der Streckensperrung dringend auch den Zeitraum der Festspiele zu berücksichtigen. "Der aktuell angekündigte Zeitraum wäre für uns schwierig zu verkraften. Das wäre für uns eine Katastrophe." Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen 2016 finden unter dem Motto "Verbindungen - Connections" vom 5. bis 16. Mai statt. Die Veranstalter erwarten dazu insgesamt rund 500 Künstler und 20.000 Besucher aus aller Welt. epd

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