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24. Göttinger Literaturherbst: Peer Steinbrück und Jonathan Franzen kommen

57 Veranstaltungen mit 100 Mitwirkenden aus 10 Ländern 24. Göttinger Literaturherbst: Peer Steinbrück und Jonathan Franzen kommen

Peer Steinbrück kommt zum 24. Göttinger Literaturherbst. Der SPD-Politiker wird mit dem Politikwissenschaftler Claus Leggewie sprechen (11. Oktober, 19 Uhr, Deutsches Theater). Das haben die Organisatoren am Mittwochmorgen mitgeteilt. Weitere prominente Namen finden sich auf Liste der 57 Veranstaltungen in den Tagen vom 9. bis zum 18. Oktober.

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Kommt nach Göttingen: Peer Steinbrück.

Quelle: dpa

Göttingen. Der US-amerikanische Schriftsteller Jonathan Franzen wird das Festival eröffnen (9. Oktober, 19 Uhr, Lokhalle). Er stellt sein Buch „Unschuld“ vor, das Anfang September erscheinen soll. Die Reihe Literatur befragt Wissenschaft“ wird in Kooperation mit der Universität unter dem Titel „Science and Arts“ fortgesetzt. Es kommt Günter Wallraff. Der Journalist und Autor wird mit zwei Soziologen sprechen (10. Oktober, 19 Uhr, Aula am Wilhelmsplatz).

Auch in diesem Jahr wird der frisch gekürte Träger des Deutschen Buchpreises direkt von der Messe kommen, um noch am selben Tag beim Literaturherbst aus seinem Werk zu lesen (17. Oktober, 21 Uhr, Altes Rathaus). Die Wissenschaftsreihe des Festivals startet mit dem Astrophysiker Harald Lesch, der sein Werk „Die Entdeckung des Higgs-Teilchens. Oder wie das Universum seine Masse bekam“ präsentieren wird (9. Oktober, 19 Uhr, Paulinerkirche.

Weitere bekannte Namen auf der Liste der Festival-Gäste: Rocko Schamoni, der mit Matthias „Tex“ Strzoda über „Songs & Stories: Fünf Löcher im Himmel“ spricht. Alexander Osang stellt sein Buch „Comeback“ vor. Ilja Trojanow präsentiert sein Werk „Macht und Widerstand“. Dories Dörrie kommt mit ihrem Buch „Diebe und Vampire“. Feridun Zaimoglu ist mal wieder in Göttingen, diesmal mit „Siebentürmeviertel“.

Ronald Reng und Christoph Schröder werden über ihre Fußball-Bücher reden. Wiglaf Droste liest unter dem Titel „Wasabi dir nur getan?“ Altes und Neues. Die Geigerin Carolin Widmann geht dem Geheimnis ihres Instrumentes nach. Über „die bezifferte Welt. Wie die Logik der Finanzmärkte das Wissen bedroht“ referiert Collin Crouch, einer der profiliertesten Analytiker des Neoliberalismus. Alina Bronski setzt ihre Buchreihe, die mit „Scherbenpark“ begann, mit „Baba Dunjas letzte Liebe“ fort.

Rund 9900 Festivalbesucher verzeichneten die Organisatoren im vergangenen Jahr. 2015 nun haben sie „die Basis verbreitert“, sagt Geschäftsführer Johannes-Peter Herberhold: mehr Helfer in der Organisation, mehr Programm, mehr Partnerschaften. „Wir schließen auf zu den ganz großen Festivals in Deutschland.“ Und Klaus Wettig, Vorstand des Beirates, gibt das Motto für ein Festival dieser Größenordnung vor: „Wachsen oder weichen.“ Bis nach Alfeld soll das Festival wachsen, eventuell bis Goslar, so der ambitionierte Plan.

Der Vorverkauf für die 57 Veranstaltungen mit 100 Mitwirkenden aus zehn Ländern beginnt am Freitag, 17. Juli, unter anderem in den Tageblatt-Geschäftsstellen, Jüdenstraße 13c in Göttingen und Auf der Spiegelbrücke 11 in Duderstadt.

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