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Harald Lesch eröffnet Wissenschaftsreihe des Literaturherbstes

Harald Lesch eröffnet Wissenschaftsreihe des Literaturherbstes

Harald Lesch ist offensichtlich ein geborener Entertainer. Der Atomphysiker und Naturphilosoph ist beeindruckend eloquent und spricht druckreif auch über komplizierte Sachverhalte. Sein Thema in der Paulinerkirche zum Start der Wissenschaftsreihe beim Literaturherbst: „Die Entdeckung des Higgs-Teilchens“.

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Quelle: Vetter

Göttingen. Der britische Mathematiker Peter Higgs hatte bereits 1964 eine Theorie zur  Existenz dieses Teilchens erdacht, das nach ihm benannt wurde. Alle Elementarteilchen erhalten ihre Masse durch die Wechselwirkung mit dem Higgs-Feld, das im ganzen Universum allgegenwärtig ist, so die Theorie. 2012 konnte das Higgs-Teilchen im Beschleuniger Cern erstmals nachgewiesen werden.

Der Clou: Es besitzt einen Energiewert als Überbleibsel des Urknalls. Wissenschaftler versprechen sich von der Entdeckung Erkenntnisse über den Anfang unseres Universums. Launig plauderte der 55-jährige Lesch über das eher komplizierte Thema, schweifte ab zu Fußball, den Medien und ihren Machenschaften bis hin zu einer humorvollen Kritik am Digitalwahn ­- geistreich, intelligent und charismatisch.

 Zum Auftakt hatte Klaus Wettig, Vorsitzender des Literaturherbst-Beirates, auf die künftige Unterstützung von Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) und Landrat Bernhard Reuter (SPD) verwiesen und prognostiziert: „Wir werden in diesem Jahr alle früheren Besucherzahlen übertreffen.“ Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Göttinger Universität, verkündete die Intensivierung der Zusammenarbeit der Georgia Augusta mit dem Literaturherbst.

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