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„Low Fidelity“ im Alten Rathaus Göttingen

Gereon Klug beim Göttinger Literaturherbst „Low Fidelity“ im Alten Rathaus Göttingen

Gereon Klug hat mal in Göttingen gelebt. Er studierte dort  Germanistik und kaufte sich einen Plattenladen. Heute lebt Klug in Hamburg, betreibt mit Hanseplatte einen der bekanntesten Plattenläden Stadt und schreibt einen Newsletter. Der ist unter dem Titel „Low Fidelity“ als Buch erschien. Klug stellt es beim Literaturherbst vor.

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Gereon Klug alias Hans E. Platte.

Quelle: EF

Hamburg/Göttingen. Für seinen Newsletter hat Klug sich ein Pseudonym zugelegt: Hans E. Platte. Seinem Laden Hanseplatte, im szenigen Schanzenviertel beheimatet, will er damit verkaufsfördernd auf die Sprünge helfen. „Lieber süßer Kunde, liebe sweete Kundin“ – so spricht Klug seine Leser schon mal an, dass die Sohle auf der Schleimspur rutscht. Ist aber natürlich alles augenzwinkernd gemeint. „Servus“ kann auch darüber stehen. Oder „Moin Leute“. Dann schreibt er als Tim Mälzer, der Hamburger Küchenbulle.

Meistens ist das ziemlich lustig, was Klug in seinen Kolumnen schreibt, wie auch nicht. Schließlich war er über Jahre Tourmanager von Rocko Schamoni, der ihn nach eigener Aussage häufiger in Göttingen besuchte. Und zum Studio Braun pflegt er auch regen Kontakt. Der Kern der Hamburger Spaßszene kuschelt.

Gerne nimmt Klug Aktuelles auf in seinem Newsletter: „Herzlich willkommen beim 2. Tag des großen Uli-Hoeneß-Gerichtsprozesses.“ Immer wirbt er für Musiker und Bands, deren musikalische Werke er in seinem Plattenladen anbietet – aus Überzeugung. Er wirbt auch für kleien Konzerte, die seine Künstler dort geben. Hat der Leser also gleich mehrfach etwas davon: Unterhaltung, Kaufempfehlung Literatur, kurz: Dicht dran an der eierlegenden Wollmilchsau.

Gereon Klug: „Low Fidelity. Hans E. Plattes Briefe gegen den Mainstream“, Haffmans & Tolkemitt, 240 Seiten, 19,95 Euro.

Der Autor stellt das Buch beim Literaturherbst am Mittwoch, 14. Oktober, um 21 Uhr im Alten Rathaus, Markt 9, vor.

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