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NDR-Soundcheck-Festival: Tove Lo im Deutschen Theater Göttingen

Dröhnende Bässe NDR-Soundcheck-Festival: Tove Lo im Deutschen Theater Göttingen

Den Reigen der Konzerte eröffnete am Freitagnachmittag Tove Lo im Deutschen Theater. Ihr wuchtiger Elektro-Pop riss das Publikum erst spät von den Stühlen.

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Tove Lo im Deutschen Theater Göttingen

Quelle: CR

Göttingen. Leicht hatte es die junge Schwedin bei ihrem Auftritt nicht. Ausgerechnet ihre Musik, die auf ein tanzendes Publikum abzielt, durfte sie im altehrwürdigen Deutschen Theater präsentieren.  Ein bisschen irritiert war sie. Sie fühle sich so klassisch heute Abend, rief sie dem Publikum in seinen Sitzen zu. Und spulte dann doch souverän ihr Programm ab.

 

Tove Lo war zunächst Sängerin einer Rockband, hat sich dabei aber nicht  so recht wohl gefühlt. Sie wechselte zum Elektro-Pop und wurde vor allem in Deutschland mit „Habit“ bekannt. Der Song wurde häufig den Videos des Siegestores von Mario Götze im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft unterlegt. Auch ihre aktuelle Single „Talking body“ verkauft sich gut.

 

 

Langsam näherten sich Sängerin und Publikum an. Nach Aufforderung tanzten die Zuhörer auch mal mit, setzten sich aber sofort wieder hin als der Song zu Ende war. Mancher, der die Hits schön soft aus dem Radio oder von der CD kennt, war vielleicht ähnlich irritiert wie Tove Lo über die Fans im Sessel. Wuchtig kam ihre Musik hier rüber, zwei Schlagzeuger sorgten für mächtig dröhnende Bässe.

 

Mit viel Hall auf der Stimme und Computerunterstützung arbeitete die Schwedin. Und fing zum Schluss dann doch das Publikum ein, das zu den letzten drei Songs tanzt und feiert. Eine Zugabe wollten aber irgendwie beide Seiten nicht.

 

Von Christiane Böhm

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