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NDR2-Soundcheck-Festival: Rhodes auf der City Stage in Göttingen

Spannungsvoll, fast sirenenhaft NDR2-Soundcheck-Festival: Rhodes auf der City Stage in Göttingen

Das zweite Konzert am Freitagabend auf der City Stage beim Festival "NDR 2Soundcheck Neue Musik" gibt der Sänger und Songschreiber Rhodes auf dem Albaniplatz. Ein ganz außerordentliches Talent und ein bemerkenswerter Auftritt.

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Eine wahre Perle: Rhodes auf der City Stage

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Im Internet wird der aus Südengland stammende Singer/Songwriter mit Lob regelrecht überschüttet. Und wenn man den jungen Musiker live erlebt, weiß man auch, warum. Eine wahre Perle, die die Zuschauer da – ohne Eintritt zu bezahlen – unter freiem Himmel geboten bekommen.

Rhodes' Debütalbum „Wishes“ wird, wie er dem Publikum ankündigt, am Freitag kommender Woche erscheinen. Vor seinem Erstling hat er allerdings bereits mit Größen wie Ben Howard, Sam Smith und George Ezra getourt. Die erste Single „Let It All Go“ ist ein Duett mit Birdy.

​Zart und gefühlvoll zieht Rhodes mit seiner außergewöhnlichen Gesangsstimme vom ersten Ton an regelrecht in seinen Bann. Spannungsvoll und fast sirenenhaft erfüllt der Gesang den Platz.

Eine Stimme mit dem gewissen Etwas, die mehr als einmal für Gänsehaut sorgt. In manchen Momenten crisp und leicht heiser, in den Höhen glasklar. Seine mit viel Hall und Atmosphäre arrangierten Balladen scheinen wie aus Klängen fein gewebt und in manchen Momenten nicht von dieser Welt zu sein.

Ein Sound, der sich vom gängigen Pop völlig abhebt. Und seine Band gibt Rhodes, der auch selbst Gitarre spielt, wohl abgestimmt und sehr professionell den Raum, den er braucht.

​Sehnsuchtsvoll, wehmütig, fast hypnotisch, aber auch mit Furor singt und spielt Rhodes, der eigentlich David Rhodes heißt, in einer Qualität, die seinen Platz in der ersten Liga belegt.

Ein Riesentalent, das man nicht alle Tage live auf einer Bühne zu hören bekommt. Knapp eine halbe Stunde dauert der Zauber leider nur. Aber ein Auftritt, der im wahrsten Sinne des Wortes noch nachhallt.

Von Karola Hoffmann

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