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Melodischer Rock setzt sich durch

Better Than Sieger bei „Rock am Kauf Park“ Melodischer Rock setzt sich durch

Den Bandwettbewerb „Rock am Kaufpark 2016“ hat die Göttinger Band „Better than“ gewonnen. Die jüngste Formation des Abends setzte sich gegen die „Rock.Boten“ aus Duderstadt und die Göttinger „This is real“ durch. Mit ihrem sehr melodischen Rock mit deutschen Texten überzeugten sie die Jury und das Publikum.

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Glückliche Gewinner: die Band Better Than.

Quelle: Heller

Göttingen. Die Entscheidung, so die Jury, sei einhellig gefallen. Damit haben die fünf Schüler des Theodor-Heuss-Gymnasiums (drei von ihnen haben gerade Abitur gemacht) einen Aufnahmetag in den Peppermint Studios in Hannover gewonnen. Und als Sieger des Contests können sie außerdem am Sonnabend, 20. August, beim Open-Air-Festival im Kaiser-Wilhelm-Park auftreten.

Den Bandwettbewerb „Rock am Kaufpark 2016“ hat die Göttinger Band „Better than“ gewonnen. Die jüngste Formation des Abends setzte sich gegen die „Rock.Boten“ aus Duderstadt und die Göttinger „This is real“ durch. Mit ihrem sehr melodischen Rock mit deutschen Texten überzeugten sie die Jury und das Publikum.

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Mit ihrer poppig-rockigen Mischung konnten die Musiker um Sänger und Textschreiber Philipp Scholz und Schlagzeuger  Jonathan Koch auch das Publikum begeistern. Scholz hat neben einer guten Stimme auch viel Charme und Bühnenpräsenz zu bieten. Auch als Bassist Jakob Koch Probleme mit seinem Instrument hatte und zunächst auf Fehlersuche ging, verlor Scholz nicht die Nerven, sondern plauderte munter übers Mikro mit dem Publikum.

Bei angenehmem Sommerwetter (bis auf ein paar kleine Tropfen blieb es auch trocken) hatten sich wie in den vergangenen Jahren etliche aufgemacht zum „Kauf Park“. Die schwierige Aufgabe des ersten Auftritts mussten „This is real“ meistern. Schnelle und harte Gitarrenriffs, temporeichen Schlagzeugbeats und lauter, tiefer, teils düsterer Gesang: Die Göttinger Studenten spielen anspruchsvollen Hardcore-Rock. Vielleicht zu anspruchsvoll, zu heftig für den Start. Denn einerseits verlief   der Auftritt hörbar nicht ganz fehlerfrei. Andererseits sprang aber auch der Funke nicht aufs Publikum über. Schade, denn Sängerin Priyanka Kandanatan hat eine bemerkenswerte Stimme, die mühelos vom klaren Gesang zum „Growlen“ wechseln kann.

Als zweite durften dann die „Rock.Boten“ aus Duderstadt ran. Einfacher, direkter Rock ist ihr Metier, auch sie singen deutsche Texte. Ein großer Fankreis aus Duderstadt unterstützte die drei lautstark. „Irgendwo zwischen asozial und Stil stehen wir“ so beschreiben die „Rock.Boten“ ihre Musik, die mit der rauen Stimme von Sänger Julian Witzke und den eingängigen Refrains ein bisschen an die „Böhsen Onkelz“ erinnert. Vermutungen, die „Rock.Boten“ bedienten mit ihrer Musik das Spektrum der Rechtsextremen, trat Witzke entgegen: Nur weil ihre Musik der einer Band mit schlechtem Ruf ähnele, seien sie nicht rechtsextrem. Mit deren Lösungsansätzen für gesellschaftliche Probleme hätten sie nichts gemein.

Der Abend klang mit dem Auftritt von Sascha Münnich und seinen „Götown Records“ aus. Deren Soul- und Funk-Mix und Münnichs starke Stimme hielten das Publikum noch lange vor der Bühne.

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