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Proben in Opas Hinterhof

Bewerbung bei „Rock am Kauf Park“ Proben in Opas Hinterhof

Der Bandname Rusted Backyard („Rostiger Hinterhof“) hört sich nicht nur cool an - dahinter steckt eine Geschichte. Als die Bandmitglieder einen Namen suchten, lag der nahe: im Hinterhof des Opas vom Schlagzeuger, wo sie ihre Rocksongs proben - und damit bei „Rock am Kauf Park“ auf Erfolg hoffen.

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Rusted Backyard.

Quelle: r

Göttingen. Mit etwas Fantasie wurde aus dem Hinterhof in Lüthorst dann der Name Rusted Backyard. Neben den Proben im Hinterhof üben die fünf Musiker aus Einbeck aber auch einmal die Woche in der Musikschule M1 - wo sie als Band zusammenfanden. „Henri, Fabian und ich kannten uns schon aus der Schule“, erzählt Gitarrist Johannes Meiser. Gemeinsam wollten sie Musik machen und gingen deshalb zu einem Bandcoachingprojekt der Musikschule.

„Da wurden wir erst in eine Band einsortiert, die nicht gepasst hat“, sagt der 18-Jährige. Dann hätten sie aber doch noch Sänger Fabio Serras und Schlagzeuger Manuel Sievert kennengelernt, mit denen sie nun seit drei Jahren zusammen englischsprachige Rockmusik machen - mal ruhig und melancholisch, mal laut und forsch. Dabei versuchen sie, ihren musikalischen Vorbildern Billy Talent, Staind und Rise Against nachzueifern.

Durch das Bandprojekt haben die Musiker auch einige Kontakte in der lokalen Musikszene aufbauen können. „Manchmal fragen Veranstalter beim M1 nach guten Bands“, erzählt Meiser, so kommen sie ab und zu an Auftrittsmöglichkeiten. Außerdem seien sie in Einbeck auch schon bei vielen Veranstaltern bekannt, seien dort unter anderen beim Fine-Festival aufgetreten - „das war schon ein Highlight“, sagt Meiser.

„Rock am Kauf Park“ ist nicht der erste Contest, an dem die fünf jungen Männer teilnehmen: „Wir sind vergangenes Jahr bei Local Heroes bis ins Halbfinale gekommen“, erzählt Meiser stolz. „Die Songtexte schreibt Fabio, der kann das am besten“, sagt er, Riff- oder Beat-Ideen probieren sie gemeinsam mit einem Aufnahmeprogramm aus und experimentieren dann damit herum. Was dabei herauskommt, wollen sie nun auch gern auf einer richtig großen Bühne wie der am Kauf Park zeigen - nicht nur im rostigen Hinterhof von Opa.

Die „Rock am Kaufpark“-Bewerber

Die Bewerbungsfrist für den „Rock am Kaufpark“-Bandcontest ist abgelaufen. Die besten fünf Bewerber wurden bereits ausgewählt: Box of X aus Kassel, This Is Real aus Göttingen, Rusted Backyard aus Einbeck, Rock.Boten aus Duderstadt und die Göttinger Better Than. Aus diesen fünf Bands wählt nun die Tageblatt-Jury zwei Bands aus, die am 30. Juli auf der großen Kaufpark-Bühne auftreten dürfen. Die dritte Band für das große Finale dürfen die Tageblatt-Leser wählen. Bevor sie vom 6. bis 10. Juni unter www.rock-am-kauf-park.de für ihren Favoriten abstimmen können, stellt das Tageblatt die fünf Bands vor.

Von Hannah Scheiwe

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