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„Lieder aus der Dorfprovinz“

Rock.Boten bei „Rock am Kauf Park“ „Lieder aus der Dorfprovinz“

Ihre Musik erinnert ein bisschen an die Böhsen Onkelz, mit den treibenden Gitarrenriffs, der rau-rockigen Stimme von Sänger Julian Witzke und den eingängigen Refrains. Nun hat die Band Rock.Boten sich für „Rock am Kauf Park“ beworben - und träumt von einem Auftritt auf der großen Bühne.

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Mal asozial, mal mit Stil: Die Band Rock.Boten spielt Deutschrock.

Quelle: r

Göttingen. „Irgendwo zwischen asozial und Stil stehen wir“, singen die drei jungen Männer der Band Rock.Boten gemeinsam. Auch wenn man diese Zeile nicht so ernst nehmen dürfe, wie Schlagzeuger Johannes Kistel sagt - einprägsam ist sie dennoch.

Die drei Duderstädter machen „Lieder aus der Dorfprovinz“, wie sie ihre Musik selbst bezeichnen - und wie sie auch ihre EP benannten. Doch wollen sie mit ihrem Deutschrock über die Provinz hinaus bekannt werden. Einen Fanclub haben sie zumindest schon: „Wir haben letztens einen Fanbus für unseren Auftritt in Kassel organisiert“, erzählt Kistel stolz. Etwa 80 Fans seien mit ihnen zum SPH („Ska / Punk / Hardcore“) Contest gefahren, wo sie nun eine Runde weitergekommen seien. „Das war auf jeden Fall unser schönstes Konzert bisher“, meint Kistel, und auch das größte mit etwa 250 Zuschauern.

Das könnte sich ändern: Mit ihrer Bewerbung bei „Rock am Kauf Park“ besteht die Möglichkeit auf einen Auftritt vor 4.000 bis 5.000 Besuchern. „Wir wollen bekannter werden“, nennt Kistel ein Ziel der Band. Mit der Aufnahme ihrer EP im Dezember sind sie dem Ziel schon einen kleinen Schritt näher gekommen. „Das Tonstudio Stocking Mill Production hat uns angesprochen, ob wir Lieder bei ihnen aufnehmen wollen“, erzählt Kistel. Weil das Tonstudio neu sei, konnten sie sich das Aufnahmewochenende auch als Hobby-Band finanzieren.

„Musik ist schon ein sehr großes Hobby von uns“, erzählt Kistel. Wie Sänger und Gitarrist Witzke und Bassist Christian Habermann spiele er schon seit mehreren Jahren sein Instrument. Habermann und er haben bereits vor einigen Jahren in einer Schülerband zusammen gespielt, so Kistel, der gerade seine Abiturprüfungen geschrieben hat. Habermann gründete dann vor vier Jahren die Band Rock.Boten, die anfangs anders hieß - vor drei Jahren suchte er einen neuen Schlagzeuger, so kam Kistel hinzu.

„Jeden Sonntag ist fester Bandtag bei uns“, sagt der 18-Jährige. Dann proben sie von morgens bis abends in einem alten Partyhaus der Oma von Witzke - „und die backt uns jedes mal Kuchen“, erzählt Kistel. Damit lässt es sich auch gleich besser texten. Das übernimmt bei Rock.Boten nicht wie häufig üblich der Sänger, sondern Bassist Habermann. „In den Texten verarbeitet er auch seine Gefühle und Gedanken“, erzählt Kistel - mal asozial, mal mit Stil. hsc

Hörproben

Hier können Sie einige Lieder von Rock.Boten anhören (MP3).

Die „Rock am Kauf Park“-Bewerber

Die Bewerbungsfrist für den „Rock am Kauf Park“-Bandcontest ist abgelaufen. Die besten fünf Bewerber wurden bereits ausgewählt: Box of X aus Kassel, This Is Real aus Göttingen, Rusted Backyard aus Einbeck, Rock.Boten aus Duderstadt und die Göttinger Better Than. Aus diesen fünf Bands wählt nun die Tageblatt-Jury zwei Bands aus, die am 30. Juli auf der großen „Kauf Park“-Bühne auftreten dürfen. Die dritte Band für das große Finale dürfen die Tageblatt-Leser wählen. Bevor sie vom 6. bis 10. Juni unter gturl.de/rock für ihren Favoriten abstimmen können, stellt das Tageblatt die fünf Bands vor.

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