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Transmediale im Haus der Kulturen

Berlin Transmediale im Haus der Kulturen

Ängste und Unsicherheiten im digitalen Spätkapitalismus ist das Thema der diesjährigen Transmediale in Berlin. Von Mittwoch an will das internationale Festival für Medienkunst mit verschiedenen Installationen, Performances und Workshops das Gespräch, die Konversation selbst, zum Thema machen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Berlin. Viele wichtige globale Angelegenheiten wie der Krieg gegen den Terror, Big Data und die Flüchtlingskrise seien heute vor allem auf Worthülsen reduziert und kursierten so im Netz, heißt es zum Programm. Unter anderem wird auch eine Performance mit der digitalen Figur Hatsune Miku des japanischen Illustrators KEI gezeigt. Die virtuelle Kunstfigur mit den türkisfarbenen Haaren ist vor allem in Japan zur singenden Pop-Ikone aufgestiegen, die mit ihrer künstlichen Gesangsstimme Tausende Fans hat. Unter dem Namen des Malerei-Genres „Conversation Piece“, das im 18. Jahrhundert gesellige, idealtypische Szenen aus dem Bürgertum zum Thema machte, soll der kulturelle Event einen Raum für Gespräche schaffen. So soll etwa auch in einer Diskussion mit dem Publikum thematisiert werden, wie das sogenannte Whistleblowing „einen legitimen und geschätzten Platz in Demokratien einnehmen“ könne. Auch in diesem Jahr kooperiert das Medienkunst-Event unter der Leitung von Kristoffer Gansing mit einem lokalen Netzwerk von Galerien und unabhängigen Kulturproduzentinnen in Berlin.dpa

Die Transmediale findet von Mittwoch, 3., bis zum Sonntag, 7. Februar, im Haus der Kulturen der Welt in Berlin statt.

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