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BMW testet kommunikationsfähiges Motorrad

Verkehr BMW testet kommunikationsfähiges Motorrad

Ein Motorrad, das frühzeitig Gefahren erkennt und die Verkehrsteilnehmer warnt, ist bei BMW keine ferne Zukunftsvision mehr. Der Hersteller testet zu diesem Zweck gerade einen neuen Kommunikationsstandard.

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Um die Ecke gucken: Die R 1200 RS Connected Ride kann mit Hilfe von Satellitendaten Infos mit anderen Fahrzeugen austauschen und Gefahren schon vor Sichtkontakt erkennen.

Quelle: Arnold Debus/BMW/dpa-tmn

München. BMW hat mit der R 1200 RS Connected Ride einen Prototypen für Sicherheitssysteme der Zukunft auf die Räder gestellt. Im Zentrum dabei: die sogenannte "Vehicle-to-Vehicle-Communication" (V2V).

Die Fahrzeuge können miteinander kommunizieren und Informationen austauschen, teilt der Hersteller mit. Normale Assistenzsysteme etwa auf Radar- oder Kamerabasis können zwar das Umfeld kontrollieren. Doch erkennen sie eine drohende Unfallgefahr erst unmittelbar vorher. Mit der V2V-Technik sei das viel früher möglich.

Ein Beispiel: Ein Motorrad fährt auf einer Vorfahrtsstraße. Aus einer Seitenstraße nähert sich ein Auto, das sein Tempo nicht verringert. V2V warnt bereits vor Sichtkontakt über akustische und optische Signale sowohl Biker als auch den Autofahrer vor der möglichen Missachtung der Vorfahrt, erklärt ein Sprecher. Je größer die Gefahr eines Zusammenstoßes, desto mehr werde das Tagfahrlicht des Motorrades moduliert und die Blinker aktiviert, um die Silhouette optisch zu verbreitern.

Der nötige herstellerübergreifende Kommunikationsstandard soll über Satellitenunterstützung funktionieren. Unter anderem dazu haben 2016 die Hersteller BMW, Honda und Yamaha ein Konsortium gegründet, dem sich auch andere Hersteller angeschlossen haben.

dpa

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